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Aventura do Brasil in der Presse

Aventura do Brasil in der Presse

Süddeutsche Zeitung Nr. 17, Donnerstag, 22. Januar 2015

Katzenglück

Die staubige Piste voller Schlaglöcher und Holzplanken endet am Fluss. Neben einem Motorboot wartet Lino Rocha, der die Gäste tiefer in den Sumpf bringt. Die erste Kontaktaufnahme ist schwierig. Es fehlt die gemeinsame Sprache. Aber es geht auch so. Rocha zeigt auf ein paar Schwimmwesten. „Muss man die anziehen?“ Er zuckt mit den Achseln. Also nicht. Der Motor heult auf. Das Wasser spritzt. Auf ins Pantanal. [mehr]
 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Juli 2013

Sie denkt schon morgens nur ans Flirten

Zuckerrohrschnaps schwappt im Marmeladenglas. In der Scheune riecht es nach Rauch. In einer Ecke lodert Feuer, ein Brandeisen glüht. André, Hermani und Karim Macari klatschen, pfeifen, johlen – sie wollen ein Rindvieh in den Holzverschlag treiben. „Hey, hey, hey!“, rufen sie. Doch das Hufgetrappel übertönt ihre Schreie. Als alles Klatschen, Pfeifen und Johlen nichts nutzt, greift einer der Gaúchos zum Besenstiel. Lautes Muhen, noch lauteres Murren. Aber das Tier stolpert in den Verschlag, das Gitter schließt sich. Drei weitere Männer stehen parat. [mehr]


Süddeutsche Zeitung Nr. 20, 24. Januar 2013

Im wilden Süden

Im Sonnenlicht, das durch die Schlitze der Holzwände dringt, wirbelt der Staub, als die Rinder in den sonst so düsteren Stall trödeln. Nur das gemächliche Getrampel der vier Tiere ist zu hören, die nun hier drinnen im Kreis gescheucht werden. Die Männer, die das tun, tragen lederne Stiefel und weite Hosen, die sie in die Stiefel gesteckt haben. Zunächst stehen sie unaufgeregt und behäbig in der Mitte des Stalls. Doch dann schnalzt ein Seil durch die Luft, Hernani, einer der drei Macari-Brüder, hat es geworfen. Sein weißes Hemd ist durchsichtig geschwitzt, auf dem Kopf trägt er eine Baskenmütze, an den Hüften eine abgewetzte Lederschürze. Das Seil hat sich um die Hinterbeine eines jungen schwarzen Stiers gewickelt. Das Tier hält noch Bruchteile von Sekunden die Balance, bis seine Vorderbeine einknicken und es nun laut, wie um Hilfe muhend, auf die Seite in den Staub fällt. [mehr]

Reise-Journal, 8. Januar 2013

Was für ein Waljahr

Das kleine brasilianische Bundesland Santa Catarina will bei den Touristen mit einer Mischung aus allem punkten, das der südamerikanische Kontinent zu bieten hat: Das Hochland mit seinen Gauchos, der südamerikanischen Variante des Cowboys, findet man hier ebenso wie die Strände, auf denen sich Surfer und Glattwale tummeln. [mehr]

Kurier Wien, 6. Oktober 2013

Natur pur statt Samba im Süden Brasiliens

Santa Catarina. Der Süden Brasiliens ist eines der beliebtesten Urlaubsziele Südamerikas. Die 700 km lange Küste begeistert mit den besten Beobachtungsposten für Wale, Surf-Spots, Top-Stränden, Fischerfesten und Meeresfrüchten. [mehr]

Passauer Neue Presse, 28. September 2013

Der Atlantik bestimmt das Leben

Plötzlich taucht Michael Jackson auf. Alle stürmen in seine Richtung, halten seine fließend-eleganten Bewegungen mit der Kamera fest. Viele hoffen, dass er näher kommt, aber er ist halt scheu. Dann wird es still, nur die Wellen, die schwapp-schwapp auf das Schiff treffen, sind zu hören. Das Boot, besetzt mit 50 Touristen, treibt vor Santa Catarina. Das zweitkleinste brasilianische Bundesland zählt zu den weltweit besten Beobachtungsposten für Glattwale, hat aber noch viel mehr zu bieten: Surf-Spots, Top-Strände, einzigartige Fischerfeste, Austern und Meeresfrüchte machen die 700 km lange Küste zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Südamerikas. Es lohnt sich, entlang der Meereslinie zu reisen. [mehr]


Badisches Tagblatt Nr. 10 12.01.2013

Wind und Wasser sorgen für magische Augenblicke

Der Küstenstreifen im Süden Santa Catarinas ist Kult, weil dort zwischen April und Juni ein einzigartiges Fest gefeiert wird. Tausende Touristen kommen, um einem Naturschauspiel beizuwohnen, bei dem Delfine große Schwärme Meeräschen Richtung Küste treiben, wo die Fischer mit ihren Netzen warten. Niemand weiß, warum die Delfine den Menschen helfen. Aber das Laguna-Fest gehört zu den wichtigsten des brasilianischen Eventkalenders. [mehr]

Schwäbische Zeitung – Freitag, 11.Januar 2013

Das Spiel von Wasser, Wind und Walen

Santa Catarina gilt als Südamerikas beliebtestes Urlaubsziel – und ist Partnerland der CMT in Stuttgart. Kauli Seadi hat solch faszinierende Momente schon hautnah erlebt. Nur, dass er nicht mit einem Boot unterwegs war, sondern mit dem Surfbrett. Der Windsurf-Weltmeister von 2005, der immer noch zur Weltspitze gehört, trainiert in den Walbuchten von Santa Catarina: „Die Babys sind oft so neugierig, dass sie unter meinem Board durchtauchen.“ Bis zu seinem zwölften Geburtstag hat Kauli Seadi kein Surfbrett aus der Nähe gesehen, aber dann zog er mit seinen Eltern an die Südostküste Santa Catarinas. „Da hat mein Leben erst richtig begonnen.“ Im Teenager-Alter, als seine Kumpels längst mit Caipirinha, Alexia und Karin am Strand liegen, steht er bis zum Sonnenuntergang auf dem Brett. Sein Fleiß wird belohnt – Kauli Seadi wird zum brasilianischen Volksheld. „Wind und Wasser haben mir alles im Leben gegeben. Dafür bin ich unendlich dankbar.“ Mittlerweile hat er zwei Surfschulen aufgebaut und freut sich über das große Interesse aus Europa. 40 Prozent der Wassersport-Touristen kommen gar aus Deutschland, die meisten zum Wellenreiten. „Wenn du in Santa Catarina einen guten Tag erwischt, dann ist es magisch.“ [mehr]


Reise und Freizeit: Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wale, Wein und harte Gauchos

Santa Catarina tief im Süden Brasiliens, dort, wo der Äquator schon weit weg ist und die Temperaturen südeuropäischen Standard erreichen: Diesmal führt uns die Reise nicht ins „Europäische Tal“ mit seinem Völkergemisch aus Deutschen, Italienern, Polen, Ukrainern und Norwegern. Nicht nach Blumenau, dessen Oktoberfest sich innerhalb von drei Jahrzehnten zum zweitgrößten der Welt entwickelt hat. Ins Bergland des kleinen Bundesstaats sind wir gefahren. In die einzige Region Brasiliens, in der es Jahr für Jahr schneit und bis minus 15 Grad kalt werden kann. Ins Land der Gauchos. Jener geschichtenumwobenen Rinderzüchter und Farmer, die das Leben in der Natur heute noch genauso schätzen wie ihre Ahnen vor hundert Jahren. Selbst wenn die junge Generation ihr Geld längst in modernen Berufen verdient. [mehr]


Wo Brasilianer Urlaub machen

Freitag, 16 Uhr, André Macari legt den Telefonhörer auf, fährt den Computer herunter. Feierabend, Wochenende. Jetzt beginnt für André das wahre Leben, jetzt taucht er ein in die Welt seiner Vorfahren, in das Reich der Gauchos. Sein Geld verdient er unter der Woche als Umwelttechniker in einem Büro in Florianópolis. Doch so oft es geht, fährt der 35-jährige gut 100 Kilometer in die Bere, zur Familienfarm – tauscht Zwirn mit Zaumzeug. [mehr]