Entdecken Sie Venezuela

Venezuela liegt im Norden von Südamerika direkt an der Karibik. Hier erwartet den Reisenden ein wahres Naturparadies. Tief im Süden des Landes liegen die legendären Tafelberge, welche eindrucksvoll in die Höhe ragen und wo der fast 1 Kilometer tiefe Wasserfall Salto Angel herabstürzt. Dichten Urwald und üppig tropische Vegetation findet man im Orinoko Delta, am Rio Caura und im Amazonas, wo Boots- und Dschungeltouren unternommen werden können. Bei Übernachtungen in traumhaften Eco-Lodges, erlebt der Besucher die beeindruckende Flora und Fauna hautnah. Als Highlight für Tierbeobachtungen in Venezuela hat sich das Llanos etabliert. Mit dem Boot, zu Fuß oder dem Geländewagen, kann man dort Schildkröten, Kaimane, Schlangen, Affen, Jaguare, Gürteltiere, Wasserschweine und eine Vielzahl von Vögeln sehen. Traumhafte Tropenstrände und glasklares Wasser an der Karibikküste runden Ihren Urlaub in Venezuela ab. Freuen Sie sich auf eine eindrucksvolle Reise nach Venezuela und planen Sie Ihren Urlaub in diesem Naturparadies gleich hier:

 

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Caracaas Anden Los Llanos Ciudad Bolivar Orinoco Kolumbien Brasilien

 

 

Venezuela

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länderbeschreibung Venezuela

 

Venezuela liegt im Norden des Kontinents und grenzt an die Karibik. Es ist eines der wenigen Länder in Südamerika, die noch weitestgehend vom Massentourismus verschont wurden. Daher ist eine Reise in dieses faszinierende Land etwas ganz Besonderes und hält zahlreiche einzigartige Erlebnisse und wunderschöne Momente für Sie bereit. In Venezuela können Sie als Reisender tropische Regenwälder, exotische Strände an der Karibik, die einzigartige Tierwelt in Llanos und die bekannten Tafelberge erkunden. Tier- und Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten, aber auch Abenteurer und Sportler haben viele Möglichkeiten, das Land auf spannende Weise kennen zu lernen. Sie können zum Beispiel mehrtägige Trekkingtouren auf den Tafelbergen unternehmen oder von den gemütlichen Regenwald-Lodges aus auf Tagesausflügen die Landschaft erkunden. Kulturreisende können in Caracas etwas über die koloniale Geschichte des Landes erfahren. Auch der höchste Wasserfall der Erde, der Salto Angel, ist einen Besuch wert.

 

Vor Ihrer Reise nach Südamerika und Venezuela möchten wir Ihnen noch einige wertvolle Infos und Tipps mit auf den Weg geben.

 

 

Allgemeines(Stand Mai 2014)

 

Offizieller Name Bolivarische Republik Venezuela

Hauptstadt Caracas

Landessprache Spanisch und weitere Indigene Sprachen

Einwohner ca. 27,5 Millionen

Landeswährung Bolivar Fuerte / 1 Euro = ca. 8,61 Bolivars

Größe 916.445m²; das ist in etwa die Größe von Deutschland und Frankreich zusammen

Zeitzone UTC -5½; Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa und Venezuela -5½ Stunden zur Europäischen Sommerzeit und -6½ Stunden zur europäischen Winterzeit. In Europa ist es also immer ein wenig später als in Venezuela.

Höchster Gipfel Pico Bolivar (4.981 m)

Nachbarländer Karibik, Guyana, Brasilien, Kolumbien

 

 

Wissenswertes für die Reise

 

 

Einreisebestimmungen für Venezuela

Für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist die Einreise nach Venezuela unproblematisch. Sie müssen nur Ihren bei Einreise noch 6 Monate gültigen Reisepass vorzeigen, um eine Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage zu bekommen.

 

 

Gesundheit

 

Impfschutz

Es wird empfohlen, sich für Reisen nach Venezuela gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphterie und Keuchhusten impfen zu lassen. Die Standardimpfungen sollten selbstverständlich auf dem neusten Stand sein. Bei längeren Reisen ist auch eine Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus sinnvoll.

 

Gelbfieber

Gegen Gelbfieber sollte man sich bei Reisen außerhalb der Nordküste und den Inseln impfen lassen.

 

 

Malaria

In bestimmten Gebieten Venezuelas besteht das Risiko einer Malariaerkrankung, weshalb es gegebenenfalls sinnvoll sein kann, mit Malariaprophylaxe vorzubeugen und / oder ein Standby-Mittel mitzunehmen.

  • Hohes Risiko: südliche Regenwaldgebiete, insbesondere Provinzen Bolivar und Amazonas

  • Mittleres Risiko: Provinzen Delta Amacuro mit Orinoco-Delta und Sucre

  • Geringes Risiko: herdförmig im Nordwesten

  • Kein Risiko: mittlere Küstenabschnitte, Höhenlagen, Inseln, Stadtgebiete

Um dem Risiko vorzubeugen, sollten Sie sich auf Ihrer Reise in Venezuela auf jeden Fall mit körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetz gegen die Stiche der übertragenden Anopheles-Mücke schützen. Lassen Sie sich am besten vor der Reise von einem Reisemediziner beraten.

 

Durchfallerkrankungen

Am einfachsten vermeiden Sie Durchfallerkrankungen indem Sie sich häufig die Hände mit Seife waschen und sie desinfizieren. Außerdem sollten Sie Wasser nur aus Flaschen trinken und möglichst gekochte oder geschälte Nahrung zu sich nehmen.

 

Es ist generell empfehlenswert, vor dem Flug einen Reisemediziner aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

 

 

Sicherheitshinweise für Venezuela

 

Kriminalität

Venezuela ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern eher als unsicher bekannt. Da sich dies aber besonders auf die Hauptstadt Caracas bezieht, können Sie in Venezuela generell reisen ohne sich große Sorgen machen zu müssen. Einige einfache Sicherheitshinweise sollten Sie jedoch befolgen. Man sollte als Reisender nicht alleine im Dunkeln durch die Städte spazieren, in den Städten allgemein verlassene Straßenzüge und Parks meiden und nicht in die Elendsviertel gehen. Vermeiden sollte man zudem, Schmuck, Bargeld und Wertsachen öffentlich zur Schau zu stellen, die Wertsachen offen im Hotel liegen lassen und sein Gepäck aus den Augen zu lassen. Taxis hält man besser nicht auf der Straße an, sondern bestellt sie per Telefon und im tatsächlichen Fall eines Überfalls leisten Sie besser keine Gegenwehr.

 

Rund ums Geld

Die Währung in Venezuela ist der Bolivar Fuerte, dessen Wechselkurs zurzeit 1 Euro = 8,61 Bolivar Fuerte (Stand: Mai 2014) beträgt. US-Dollar und Euro können Sie in den offiziellen Wechselstuben tauschen oder aber mit der Maestro-Card oder Kreditkarten am Automaten Bargeld abheben. Es gibt verschiedene Hotels und touristische Dienstleister, bei denen Sie mit US-Dollar bezahlen können. Das Preisniveau liegt insgesamt unter dem von Westeuropa. Im Hotel und im Restaurant wird in jedem Fall Trinkgeld erwartet. Im Restaurant bezahlt man meist sogar auf die 10% Bedienungsgeld nochmal 10% Trinkgeld.

 

 

Beste Reisezeit und Klima für Venezuela

 

Caracas & die Karibik

  • Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 20 Grad; trockene Monate: Dezember bis April

  • Temperaturen Karibik: zwischen 24 und 32 Grad

 

 

 

Die Anden

  • In Venezuela niedriger Teil der Anden. Trotzdem: je höher, desto kühler und regenreicher.

  • 2500 Meter Höhe: Jahresdurchschnitt ca. 10 Grad

 

Die heiße Zone mit Los Llanos, dem Orinoco und dem Regenwald

  • Jahresdurchschnittstemperatur etwa 30 Grad, sehr feucht

  • Regenzeit besonders zwischen April und November, es kann aber auch in den anderen Monaten regnen.

 

Ciudad Bolivar, Tafelberge

  • Temperaturen ganzjährig zwischen min. 16 und max. 31 Grad. Viel Regen, jedoch trockener von Oktober bis April.

 

 

Aktivitäten in Venezuela

Venezuela-Reisende kommen in der Regel aufgrund der wunderschönen Natur ins Land. Es gibt jedoch auch einige interessante Kolonialstädte. In den Tafelbergen können spannende Trekkingreisen veranstaltet werden und beispielsweise der Roraima kann bestiegen werden. Auch die Anden sind für Wanderreisen ein geeignetes Ziel. Die Llanos sind vor allem für Tierbeobachtungen geeignet. Auch im Regenwald können Reisende eine einzigartige Tier- und Pflanzenvielfalt entdecken. Im Orinoco Delta trifft man dagegen auf die Nachfahren der legendären Kariben. Venezuela ist noch nicht vom Massentourismus überlaufen und es gibt noch viel Ursprüngliches zu sehen und zu erleben.

 

Stromspannung

In Venezuela werden in der Regel US-Flachstecker verwendet und die Stromspannung beträgt 110 Volt. In ländlicheren Gebieten kann es häufiger zu Stromausfällen kommen.

 

 

Reisen in Venezuela (Transport und Unterkünfte)

 

Transport

Per Flugzeug lassen sich sehr gut auch abgelegene Landesteile erreichen und die Flüge sind nicht teuer. Trotzdem sind Busse die üblichen Verkehrsmittel und man gelangt mit ihnen in alle Regionen. Wichtig ist es, warme Kleidung mitzunehmen, da die Temperatur in den Bussen durch Klimaanlagen oft auf unter 20 Grad gekühlt wird. Die Rundreisen finden meist mit modernen Kleinbussen oder PKWs statt.

 

Unterkünfte

Im ganzen Land gibt es eine Vielzahl von Unterkünften aller Kategorien. Empfehlenswert sind die kleinen Lodges, die meist privat geführt sind. Den eventuell fehlenden Komfort machen diese durch eine persönliche Betreuung wett. Zudem bleibt Ihr Geld in der Region und geht nicht an große Hotelketten.

 

 

Reisetipps für Venezuela von Aventura Südamerika

Dschungelerlebnis am Rio Caura. Erleben Sie den tropischen Regenwald in einer wunderschönen Lodge hautnah.

Trekkingtour Tafelberg Roraima. Wanderung in eine vergessene Welt.

 

Allgemeiner Hinweis

Alle Informationen in unseren Länderinfos sind sorgfältig recherchiert, wobei für besonders Informationen des Auswärtigen Amtes und eigene Erfahrungen nutzen. Trotzdem können wir für die Richtigkeit keine Garantie übernehmen.

 

Die Regionen in Venezuela

 

Caracas & die Karibik

 

Caracas

Die Hauptstadt Caracas im Nordosten des Landes ist auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Venezuela. Der Platz Plaza Bolivar, welcher zu Ehren des Nationalhelden und Unabhängigkeitskämpfers Simon Bolivar erreichtet wurde, ist das Zentrum der Stadt. Um ihn herum befinden sich die Kathedrale, der Erzbischöfliche Palast, das Rathaus, das Capitolo Nacional, der Sitz der Regierung und das Außenministerium. Sehenswert sind auch die Galeria de Arte Nacional mit mehr als 6000 venezuelischen Kunstwerken und das Museo de Arte Contemporaneo, das zudem internationale Kunstwerke ausstellt. Das beliebte Teatro Nacional zeigt regelmäßig nationale und internationale Produktionen. Ein besonderes Highlight ist der Parque Nacional El Avila, von dessen Aussichtspunkten die Reisenden einen tollen Panoramablick auf die Stadt genießen können. Auch vielzählige Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten sowie ein interessantes Nachtleben hat Caracas zu bieten.

 

Karibik

Im Norden grenzt Venezuela an das karibische Meer und bildet eine 2800 km lange Küste. Im Nordosten des Landes gibt es zahlreiche Karibikstrände mit weißem Pulversand, idyllischen Fischerdörfern, kristallklarem Wasser, exotischer Natur und einer interessanten Unterwasserwelt. Hier können Reisende romantische Spaziergänge an menschenleeren Stränden unternehmen, bei einem leckeren Drink die Seele baumeln lassen, die Naturparks besuchen oder auch mit den Fischen tauchen – für jeden ist etwas dabei! Auch kulturell hat diese Region einiges zu bieten. Die Stadt Barcelona wurde im Jahr 1671 von katalanischen Kolonisten erbaut und beheimatet neben der Festung Casa Fuerte auch die Kathedrale El Carmen. Auch die Stadt Puerto la Cruz ist ein interessantes Reiseziel und Ausgangspunkt für Ausflüge in die Nationalparks der Gegend. In Carupano gibt es einen sehr farbenfrohen Karneval und den sehr wichtigen Hafen, von dem früher Kaffee und Kakao verschifft wurden. Die Halbinsel Praia im Norden von Venezuela gilt als eine der schönsten Gegenden und verfügt über wunderschöne Strände wie Playa Medina. Auch können Sie die berühmten Thermalquellen Agua Sana entdecken und auf der Kakao-Hacienda Bukure erleben wie Kakao hergestellt wird.

Auch die Isla Margarita, die im karibischen Meer liegt und zu Venezuela gehört, ist ein sehr beliebtes Reiseziel. Man erreicht sie entweder mit dem Flugzeug oder aber von Puerto la Cruz oder Chacopata aus mit der Fähre. Die Insel ist eine bunte Mischung aus Karibik und Südamerika und bietet den Besuchern wunderschöne Strände mit glasklarem Wasser, eine vielfältige Vegetation und koloniale Architektur. Sehenswert ist vor allem die Hauptstadt Porlamar, die mit ihren engen Gässchen, der schönen Altstadt und den vielen kleinen Lädchen verzaubert. Auch eine Bootstour zur Nachbarinsel Isla de Coche sollte man machen und an den vielen Stränden surfen, tauchen oder einfach nur entspannen. Die interessante Berglandschaft in der Nähe der Stadt Caripe ist ein weiteres Highlight und es kann dort eine Wanderung zu der spannenden Guacharo Höhle unternommen werden. Sie wurde damals von Alexander von Humboldt entdeckt und dient heute als Behausung der Fettvögel.

 

Los-Roques-Nationalpark

Das Los Roques-Archipel besteht aus 47 einzelnen Inseln und liegt etwa 170 km nördlich von Caracas im karibischen Meer. Gran Roque, die Hauptinsel des Archipels, kann mit dem Flugzeug von Caracas, Maracaibo und Porlamar aus erreicht werden. Das Archipel wurde im Jahr 1972 aufgrund seiner großen Tier- und Pflanzenvielfalt zum Nationalpark erklärt. Gran Roque ist als Hauptinsel die einzige besiedelte Insel des Archipels. Besonders Naturliebhaber und Sport- und Erholungsreisende finden im Los-Roques-Nationalpark ein perfektes Urlaubsziel, das mit wunderschönen Stränden, klarem Wasser und vielen Lagunen bezaubert. Neben Angeln, Surfen und Tauchen können auch Bootsausflüge, Spaziergänge und Katamaran-Touren zu den anderen Inseln unternommen werden. Von großen Hotelanlagen wurde die Gegend bis jetzt weitgehend verschont. Es gibt hingegen viele kleinere Pousadas, bei denen jeder Reisende die passende Unterkunft findet.

 

Henri Pittier Nationalpark

Der Henri Pittier Nationalpark ist der älteste Nationalpark Venezuelas und befindet sich etwa 100 km westlich von Caracas in den Bergen. In der Stadt Maracay, die ein idealer Ausgangspunkt für Touren in den Park darstellt, finden die Besucher zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, die berühmte Kathedrale am Plaza Giradot und eine Stierkampfarena vor. Im Nationalpark selbst gibt es zwei beliebte Erkundungsrouten, eine durch den Osten (von Maracay über einen 1.800m hohen Bergpass an die Küste des karibischen Meeres, nach Choroni und Puerto Colombia) und eine durch den Westen (von Maracay in die Dörfer Ocumare de la Costa, Cata und Cayagua). Das charmante Fischerdorf Choroni bietet neben dem schönen Hafenviertel auch eine weitläufige Strandpromenade, die auch bei den Einheimischen sehr beliebt ist. Die Lage und die Höhenunterschiede im Nationalpark führen dazu, dass sich sehr unterschiedliche Vegetationsformen dort wiederfinden, wie zum Beispiel tropische Mangrovenwälder an der Küste und Nebelwälder im Gebirge. Auch die Fauna ist sehr vielfältig; die Region beherbergt neben den vielen Vogelarten auch zahlreiche Säugetiere wie Tapire, Ameisenbären, Pumas und Affen. In den Wäldern des Parks gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, die zumeist günstig und zudem sicher sind. Mögliche Aktivitäten sind zum Beispiel Bergwanderungen in den Nebelwäldern oder Trekkingtouren (meist geführt) in den tropisch-heißen Mangrovenwäldern.

 

Erleben Sie puderfeine Sandstrände, kristallblaues Wasser und eine farbenfrohe Unterwasserwelt an der Karibikküste Venezuelas.

 

Die Anden

 

Von der kolumbianischen Grenze bis zum karibischen Meer befindet sich der venezolanische Teil der Anden, dessen Gipfel teilweise bis 4.000 Meter hoch sind. Diese wunderschöne Berglandschaft ist jedes Jahr ein beliebtes Ziel für Reisende aus aller Welt, die die einzigartige Natur, die weitläufigen Hochebenen und tiefen Täler dieser Landschaft schätzen.

Eine beliebte Stadt ist zum Beispiel Trujillo, wo das Wahrzeichen, die „Virgin de la Paz“ (Heilige Jungfrau des Friedens), eines der höchsten Denkmäler Südamerikas, zu sehen ist. In Merida können Besucher die höchste und längste Drahtseilbahn der Welt betrachten. Weitere bekannte Attraktionen sind die „Keramik Route“, die zu den Städten Capacho Nuevo, Capacho Viejo und Peribeca führt, und der Berg der Träume (Montana de los Suenos) nahe der Stadt Vigia. Besonders gut geeignet sind die Anden zum Bergsteigen und Wandern, aber auch Ausflüge zu den Lagunen und der Besuch von traditionellen Andendörfern sind beliebte Aktivitäten. In den letzteren können die Besucher Zuckerrohrpressen und Kaffee-Haciendas besichtigen.

 

Nationalpark Sierra Nevada

Der Nationalpark Sierra Nevada ist 300.000 Hektar groß und liegt im Südwesten von Venezuela in der Anden-Region. Er wurde im Jahre 1952 gegründet und ist einer der größten Nationalparks des Landes. Reisende können in der Bergregion von Sierra Nevada die schönen Nadelwälder, klare Gletscherseen und schneebedeckte Gipfel bewundern. In dieser einzigartigen Landschaft befinden sich auch die höchsten Berge Venezuelas: der Pico Bolivar (5.000m) und der Pico Humboldt (4.900m). Beliebt ist vor allem die Fahrt mit der längsten und höchsten Seilbahn der Welt von Merida auf den Pico Espejo (4.750m), aber auch andere Sportaktivitäten wie Bergsteigen, Skifahren und Wanderungen sind im Nationalpark gut möglich. Die Strecke zwischen Merida und Nevada ist sehr gut geeignet für geführte Touren durch den Nationalpark. Hierbei kommen die Besucher beispielsweise an dem charmanten Bergdorf Chachopo, der Stadt Santo Domingo, dem Pico El Aguila und dem höchsten Punkt einer Landstraße (4.118m) in Venezuela vorbei.

 

Hier finden Sie unsere Reise "Andendörfer und Lagunen".

Los Llanos

 

Los Llanos ist ein weites Flach- und Savannenland, das vom karibischen Meer bis zur kolumbianischen Grenze reicht. Hier findet sich südlich der Anden eine der schönsten Regionen von Venezuela, die eine große Tier- und Pflanzenvielfalt beherbergt. In der wunderschönen, grünen Vegetation leben zum Beispiel Schildkröten, Kaimane, Wasserschweine und Affen, die man auf Jeep-Safaris oder auf Bootstouren sehr gut beobachten kann. Mit ein wenig Glück bekommt man in diesem Tierparadies auch Flussdelphine zu sehen. Die Einheimischen nutzen die Gegend hauptsächlich als Weidelandschaft für ihre Tiere. Als Ausgangspunkt für Reisen und Ausflüge in die Llanos sind vor allem die Städte Barinas und Merida geeignet.

 

Hier gelangen Sie zu unserer Tiersafari Los Llanos.

 

 

Ciudad Bolívar & Tafelberge

 

Ciudad Bolivar

Die Ciudad Bolivar ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates und liegt im Nordosten von Venezuela. In der Stadt gibt es für die Besucher einiges zu sehen: neben dem historischen Zentrum mit schön restaurierten Kolonialgebäuden finden sich auch andere touristische Attraktionen wie das Museum für moderne Kunst (Jesus Soto Museo de Arte Moderno) und das Casa del Congreso de Angostura, das verschiedene historische Dokumente zeigt. Der Hafen von Ciudad Bolivar ist sowohl sehenswert als auch ein wichtiges wirtschaftliches Element des Landes, da von dort Rohstoffe wie Holz, Gold und Erz über den Orinoco verschifft werden. Zudem befinden sich weitere Museen, viele Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Restaurants in der Stadt, die ein beliebtes Ausflugsziel in Venezuela ist.

 

Tafelberge

Die fast 3.000 Meter hohen Tafelberge, die auch Tepuis genannt werden, bestehen hauptsächlich aus Granit- und Sandgestein und haben sich über die Jahre durch andauernde Erosionen geformt. Sie befinden sich im Süden von Venezuela, im Grenzgebiet zu Guyana und Brasilien. Auf ihren Hochplateaus finden Reisende eine große Tier- und Pflanzenvielfalt vor. Vom Canaima Nationalpark aus lassen sich die Tafelberge besonders gut bestaunen. Von dort aus können Reisende auch geführte Wanderungen, Bergbesteigungen und sogar Rundflüge unternehmen, um die majestätischen Berge zu entdecken. Auch Trekkingtoure zum Roraima, dem höchsten Tafelberg, und Ausflüge zum Indianerdorf Parai-Tepui und nach Upata sind möglich. Zudem kann die weltgrößte Goldmine (Untertagebau) in El Callao besichtigt werden. Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Tafelbergen ist meist die Stadt Ciudad Bolivar.

 

Hier finden Sie eine unserer Trekkingtouren in den Tafelbergen.

 

Canaima Nationalpark

Im Südosten von Venezuela befindet sich der Nationalpark Canaima, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Heute hat er eine Fläche von über 30.000 qkm und ist somit einer der größten Nationalparks von Venezuela. Viele enorme Tafelberge und eine große Tier- und Pflanzenvielfalt finden sich im Park, der zudem auch die größten Wasserfälle der Welt (Salto Angel, Salto Sapito und Kurkenam) beherbergt. Der Salto Angel (höchster Wasserfall der Erde) kann nur durch eine eintägige Bootsfahrt von Canaima aus erreicht werden. Die etwa 980 Meter hohen Fälle bieten den Besuchern ein einmaliges Naturschauspiel vor den Tafelbergen als Hintergrundkulisse. Unter anderem können verschiedene Bootstouren, Expeditionen, Wanderungen und Rundflüge unternommen werden, um den Salto Angel und den Canaima Nationalpark aus verschiedenen Perspektiven kennen zu lernen.

 

Orinoco & Regenwald

 

Orinoco Delta

Der Orinoco Fluss verläuft auf 2.140 Kilometern durch den venezolanischen Regenwald bis zum Atlantik und ist damit der viertgrößte Fluss der Welt. In seiner Umgebung befinden sich neben einer üppigen Vegetation auch verschiedene Indianersiedlungen und eine große Tier- und Pflanzenvielfalt. Neben Jaguaren, Papageien, Kaimanen und Affen können sie im Orinoco Delta auch Flussdelphine und Anakondas entdecken. Besonders beliebt sind Bootstouren auf dem Orinoco und seinen Seitenflüssen, aber auch der Besuch eines Indianerdorfes, Piranha-Angeln, Expeditionen durch den Regenwald und Tierbeobachtungen sind spannende Aktivitäten. Auf einer mehrtägigen, geführten Tour mit Übernachtungen in Regenwald Lodges können Sie den Dschungel, den Fluss, die Traditionen der Einheimischen und die spannende Tier- und Pflanzenwelt am besten erkunden und kennen lernen. Ideale Ausgangspunkte bilden die Städte Ciudad Bolivar und Puerto Ordaz.

 

Hier gelangen Sie zu unserer Erlebnistour ins Orinoco Delta.

 

Amazonas

Der Amazonas ist der zweitgrößte und am spärlichsten besiedelte Bundesstaat des Landes und liegt im Süden Venezuelas. Viele Indianerstämme leben hier noch im Einklang mit der Natur, unbeeinflusst von der modernen Zivilisation, inmitten von dichtem tropischen Regenwald. Auch der Fluss Orinoco entspringt in dieser Region, die die Heimat von einer riesigen Tier- und Pflanzenvielfalt ist. Neben wunderschönen Orchideen, Mangroven und Lianen können Naturfreunde hier auch verschiedene Affenarten, Alligatoren und Jaguare entdecken. Die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, Puerto Ayacucho ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Regenwaldgebiet in Richtung Orinoco. An den Ufern des Orinoco, nur etwa 20 Minuten entfernt von Puerto Ayacucho, liegt die Orinoquia Lodge, eine der beliebtesten Unterkünfte in der Region und Ausgangsort für vielfältige Entdeckungstouren im Amazonasregenwald. An den Ufern des Orinoco haben Besucher zudem die Möglichkeit, einen traditionellen Indianermarkt zu besuchen und in den Dörfern die alten Bräuche kennen zu lernen, im Fluss zu baden oder geführte Wanderungen zu unternehmen. Auch der etwa 1.300m hohe Tafelberg Cerro Autana, der als heiliger Berg der Indianer gilt, Bootsfahrten mit Tierbeobachtung auf dem Orinoco und ein traditionelles Abendessen in einem Indianerdorf gelten als beliebte Attraktionen im Amazonasgebiet.

 

Rio Caura

Der bekannteste Nebenfluss des Orinoco ist der Rio Caura, der seinen Ursprung unweit der brasilianischen Grenze im Bundesstaat Bolivar hat. Das artenreiche Naturreservat Rio Caura liegt inmitten des tropischen Regenwaldes, etwa dreieinhalb Stunden von der Stadt Ciudad Bolivar entfernt. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bootstouren im Urwald wird oft die Caura Lodge gewählt, die am Rande des Regenwaldes liegt. Auch Tierbeobachtungen und der Besuch eines idyllischen Indianerdorfes sind beliebte Aktivitäten im Naturreservat Rio Caura. Weitere Attraktionen sind die Überfahrt zur Insel Yokore, wobei meistens auch Flussdelphine beobachtet werden können, und der Ceiba Grande, ein riesiger Urwaldbaum, der in dieser Region beheimatet ist.

 

Entdecken Sie den Dschungel am Rio Caura auf einer unserer Erlebnisreisen.

 

Ihr Aventura do Brasil Team