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Grüne Energie für Rio de Janeiro

03.11.2014
Christusstatue in Rio de Janeiro

Selbst Cristo Redentor steht auf grüne(r) Energie

Am ersten Novemberwochenende konnten Urlauber, die sich zu dieser Zeit auf einer Brasilien Reise in Rio de Janeiro befanden, die Christus Statue auf dem hochgelegenen Corcovado im grünen Licht bestaunen. Mit dieser Aktion sollte auf neue, alternative Stromquellen aufmerksam gemacht werden. Die Besucher des weltberühmten Wahrzeichens der Stadt des Karnevals erzeugten alleine durch ihre Anwesenheit den Strom für die Beleuchtung der Christus-Statue, denn die in den Boden der Plattform eingebauten Module, produzierten bei jeglichen Bewegungen Energie. So haben Rio´s Einwohner und Besucher alleine nur durch ihre Anwesenheit den Christus zum Leuchten gebracht. Wie viel Energie sie gerade produzierten, konnte auf einer Anzeigetafel verfolgt werden. Viele Besucher hatten so viel Freude am Energie erzeugen, dass sie auf den Modulen tanzten.

In den zwei europäischen Städten London und Rotterdam werden bereits Nachtclubs betrieben, wo die Böden mit solchen Modulen ausgelegt sind und die Besucher somit große Teile des Stroms beim Feiern selbst erzeugen. Der Christus Rendetor, der von dem Corcovado aus mit weit ausgebreiteten Armen aus über 700 Metern Höhe über Rio de Janeiro blickt, wird jährlich von drei Millionen Menschen besucht. Die alternativen Energie Ressourcen stellen eine interessante Gelegenheit dar, mit der zukünftig eine große Menge der Stromerzeugung von den Besuchern und Einheimischen der zweitgrößten Stadt Brasiliens selbst produziert werden könnte. In der Favela "Morro da Mineira" wird bereits ein Fußballplatz mit dieser Energieressource betrieben. Es ist der erste und einzige Platz der Welt, der gleichzeitig sein eigenes Stromkraftwerk ist. Diese Erfindung eines Engländers wurde mit der Unterstützung des englischen Unternehmens Pavegan und der Shell umgesetzt. Der Fußballplatz ist mit zweihundert Modulen die größte Anlage, die auf diese Art ihren Strom erzeugt. Die Fußballspieler erzeugen bei jedem Schritt, den sie machen, sieben Watt Strom. Durch den selbst gewonnen Strom wird das Flutlicht des Platzes betrieben, zusätzlich wurde von den Unternehmen noch eine Solaranlage installiert. Die Fußballspieler und Sportler müssen jetzt nicht mehr unter Stromausfällen leiden und können auch in dunkleren Stunden des Tages ungestört spielen.

Gemeinsam mit diesem Ereignis, wurde am letzten Donnerstag in der beliebten Metropole Rio de Janeiro ein Buch veröffentlicht, in dem verschiedene Einwanderer ihre Erfahrungen und Eindrücke über das Leben in Brasilien und die brasilianische Kultur zusammenfassen. Wer auf einer Brasilien Rundreise unvergessliche Eindrücke über das größte Land Südamerikas gesammelt hat und noch mehr lernen möchte sollte bei einem Brasilien Urlaub in Rio de Janeiro die Livaria da Travassa in Ipanema aufsuchen und sich eines dieser Exemplare kaufen. Die Autoren des Buches stammen ursprünglich unter anderem aus den Vereinigten Staaten, Marokko und Schweden und leben seit mehreren Jahren in Brasilien. Leser, die der portugiesischen Sprache mächtig sind, erwartet ein tiefer Einblick in die Kultur und den Alltag Brasiliens. Außerdem wird auch darüber berichtet, wie sich das Land in den letzten Jahren kulturell und gesellschaftlich verändert hat und es werden Probleme und Sachlagen erklärt mit denen man als Internationaler, ob auf Brasilien Reisen oder beim Auswandern, Schwierigkeiten haben könnten.

Auf Brasilien Reisende wartet neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Corcovado mit dem Christus Rendetor, auch der Zuckerhut und das historische Rio. Zum Entspannen vom Trubel der Metropole laden Rio´s Strände Ipanema und Copacabana ein. Wer neben den glitzernden Sehenswürdigkeiten auch die sozialen Unterschiede einer Weltmetropole kennen lernen möchte, sollte eine geführte Tour in eine von Rio´s Favelas machen.
In Rio de Janeiro lassen sich weltberühmte Sehenswürdigkeiten wunderbar mit einem Strandurlaub verbinden.

Quellen: brasilienportal.ch; riotimesonline.com

Quelle: (nu-adb)