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Sozialprojekte

Aktiv unterstützen wir das Projekt "Salve Floripa"

Junger Brasilianer planzt einen jungen Baum für Salve Floripa
Helfer von Salve Floripa zeigt zwei Setzlinge
Arbeit für den guten Zweck bei Salve Floripa

Wir sind stolz, das Projekt "Salve Floripa" in unserer Heimatstadt Florianópolis zu unterstützen. Das Projekt hat sich den Schutz des Atlantischen Regenwaldes zur Aufgabe gemacht.

Mitglieder vom Ökoprojekt Salve Floripa
Setzling wird in Florianopolis in die Erde gepflanzt
Interview zum Salve Floripa Projekt

Das Projekt zeigt, dass es möglich ist, eine harmonische Beziehung zwischen der Natur, dem stetig anwachsenden Tourismus in Florianópolis und dem Erhalt der großen Artenvielfalt aufzubauen. Das Besondere am Projekt "Salve Floripa" ist der Schutz des Atlantischen Regenwaldes vor anderen exotischen Pflanzen, wie zum Beispiel den Pinienbäumen, die sich hier angesiedelt haben und sich zu schnell verbreiten. Die Pinien dringen hier in die ursprünglichen Wälder ein, hemmen damit das Wachstum anderer Pflanzen und bedrohen somit die ursprüngliche Artenvielfalt. Die Mitarbeiter des Projektes kümmern sich daher nicht nur liebevoll um die stetige Pflege des Pfades, wobei der Schutz der Natur und der Erhalt der mystischen Steinformationen an oberster Stelle stehen. Sie fällen auch kontrolliert die Pinienbäume an der richtigen Stelle, damit diese nicht den ursprünglichen Wald verdrängen.

Gemeinschaftsaktion zum Erhalt der Mata Atlantica
Familie unterstützt Salve Floripa
Begeisterte Unterstützer des Salve Floripa Projektes

Der Atlantische Regenwald besteht aus verschiedenen tropischen Pflanzen und beherbergt eine der größten Artenvielfalten, die es auf unserem Planeten zu finden gibt. Ursprünglich bedeckte die Mata Atlântica einmal 15% der Gesamtfläche Brasiliens. Aufgrund der jahrzehntelangen Abholzung wurden etwa 93% des Atlantischen Regenwaldes zerstört. Das hat einen großen Verlust vieler verschiedener Arten mit sich gebracht. Im Bundesstaat Santa Catarina waren ursprünglich 85 % der Fläche vom Atlantischen Regenwald bedeckt, heute sind es nur noch 17,4 %. Auch für die Insel Florianópolis sind die Zahlen ähnlich besorgniserregend: Es waren einmal 95% der Insel vom Atlantischen Regenwald bedeckt, heute bleiben davon nur noch 39% übrig.

Im Rahmen der Arbeit von "Salve Floripa" unterstützen wir unterschiedliche Projekte, wie zum Beispiel die Erstellung der ersten ökologischen Landkarte von Florianópolis. Diese ökologische Landkarte zielt darauf ab, effiziente und innovative Werbung für nachhaltigen Tourismus, Ökologie, Umwelt und Kultur in Florianópolis zu machen.

Die ökologische Landkarte unterstützt durch innovative Werbung die Weiterentwicklung des Projektes "Salve Floripa", welches sich für den Schutz und die Rückgewinnung des Atlantischen Regenwaldes auf der Insel von Santa Catarina einsetzt.
Teil der Arbeit ist die Ausgabe der ersten ökologischen Landkarte in den Bereichen Umwelt und Tourismus. Dadurch soll die nachhaltige Entwicklung der Insel gestärkt werden, was die Verbreitung des Ökotourismus sowie prinzipielle Dienstleistungen für die Besucher einschließt.

Die ökologische Landkarte wurde entworfen, um die Tätigkeiten des Projektes "Salve Floripa" zu fördern.
Sie verbreitet die Wertschätzung von Parks, archäologischen Fundstätten und verschiedener Biome, welche auf der Insel zu finden sind. Dabei macht sie auch auf die Wichtigkeit aufmerksam, die Artenvielfalt in Florianópolis zu wahren.

Das Ziel ist es, die Flächen der heimischen Wälder zurückzugewinnen und positive Ergebnisse bei der Wiederherstellung der natürlichen Umweltbedingungen zu erreichen. Für die Arbeit werden Waldstücke genutzt und schaffen in betroffenen Gebieten kleine natürliche Habitate. Dies soll die Ausbreitung des Atlantischen Regenwaldes unterstützen.
Durch Untersuchungen des Landes kann man die prioritären Bereiche identifizieren und mit den notwendigen Maßnahmen beginnen. Hierzu gehören das Entnehmen der Pinienbäume und die Pflanzung nativer Setzlinge.

Das Hauptziel ist die Erhaltung der natürlichen Umwelt und der archäologischen Schätze der Insel von Santa Catarina. Das Projekt versucht Touristen und Einwohner von Florianópolis zu respektvollem Umgang mit der Natur zu ermutigen. Insofern versorgt das Projekt die Bevölkerung mit ökologischen und kulturellen Informationen.
Zudem bietet die ökologische Karte von Florianópolis auch interessante Informationen für Touristen über verschiedenste Freizeitaktivitäten auf der Ilha de Santa Catarina, wie beispielsweise Wanderungen, geeignete Plätze zum Surfen, Tauchen, usw.

Besonders am Herzen liegt uns der Erhalt der natürlichen Schönheiten der Insel. Daher war es für uns klar, dass wir auch die Reinigung des Strandes in Barra da Lagoa am Weltumwelttag (5. Juni) unterstützen.

Barra da Lagoa ist ein kleines Fischerdörfchen im Osten der Insel von Santa Catarina. Sein Strand zählt zu den beliebtesten Stränden in Florianópolis. Offiziell gibt es 650 Meter Küste, aber Barra da Lagoa ist geographisch nicht vom Moçambique Strand getrennt, welcher 8 Kilometer lang ist. Auf Grund der Verschmutzung des Strandes wurde dessen Reinigung zu einem wichtigen Anliegen des Projektes "Salve Floripa". Des weiteren sollten so die einheimische Bevölkerung, die Regierung und Unternehmen zu Umweltschutz, hier im Besonderen zum Schutz des Meeres, aufgerufen werden.

Landschaft der Ilha de Santa Catarina
Menschen arbeiten für Salve Floripa
Gruppenfoto von Aktivisten von Salve Floripa

ASTATURC in Bahia

Wir sind stolz, die „Vereinigung zur Förderung des gemeinschaftlichen Tourismus der Gemeinde Taboquinhas“ (port. Abürzung ASTATURC) zu unterstützen. Diese nachhaltige Initiative in Taboquinhas im Bundesstaat Bahia widmet sich der ökologischen Nutzung der Pflanze Taboquinha, welche der Gemeinde ihren Namen gab. Bisher wurde die üppig wachsende Pflanze als Unkraut klassifiziert. Nun wird sie von ASTATURC zur Herstellung von biologisch abbaubaren Trinkhalmen verwertet. Die Einwohner stellen die Strohhalme in Handarbeit her und beziehen dafür ein Einkommen. Gleichzeitig wird die Abholzung verhindert und nachhaltige Landwirtschaft gefördert.

Schutz der Hyazinth-Aras im Pantanal - "Adote um Ninho"

Drei Hyazinth-Aras im Flug
Ein Hyazinth-Ara sitzt auf einem Baum
Zwei Hyazinth-Aras auf dem Grasboden im Süd-Pantanal

Im Jahr 2003 wurde das „Instituto Arara Azul“ gegründet, welches sich der Erforschung und Erhaltung des Hyazinth-Aras im Pantanal widmet. Bei dem Hyazinth-Ara handelt es sich um den größten Papagei seiner Art. Die größte Population Brasiliens lebt im Pantanal, wobei der Hyazinth-Ara grundsätzlich eine bedrohte Art ist. Die Paare pflanzen sich nur etwa alle zwei Jahre mit einem Ei fort. Pro Nest überlebt maximal ein Küken, das nach circa 100 Tagen aus dem Ei schlüpft. Neben der geringen Fortpflanzungsrate bedrohen auch Abholzung, illegaler Handel und Jagd die Bestände des Hyazinth-Aras. Eines der wichtigsten Projekte des Institutes ist „Adote um Ninho“ (deutsch „Adoptiere ein Nest“). Auf diesem Weg können sich Unternehmen und Privatpersonen finanziell an der Pflege von natürlichen und künstlichen Nestern beteiligen. Nur mit Hilfe dieser wichtigen Unterstützung können jeden Tag geschulte Biologen ins Feld ziehen und sich der Überwachung und Instandhaltung der Nester sowie dem Monitoring der Küken und der Population widmen. Aventura do Brasil freut sich ebenfalls über die Adoption von einem Nest des Hyazinth-Aras im Pantanal.

Baum mit einem Ara-Nest des Instituto Arara Azul
Hoch- und Abseilen zu einem Ara-Nest des Instituto Arara Azul
Zwei Biologen des Instituto Arara Azul

Weitere wichtige Sozialprojekte in Brasilien:

"Caminhar Juntos - Miteinander gehen"

Wir wollen diese Arbeit mit vereinten Kräften tun. Dazu gehen wir Hand in Hand mit allen, die sich nah oder fern für die ganzheitliche Entwicklung der Menschen einsetzen. "Caminhar Juntos" betreut Kinder und Familien durch vielseitige Aktivitäten. "Caminhar Juntos" wurde durch die Diakonisse Gerda Nied 2003 als Projekt gegründet und Mitte 2007 in eine zivilrechtliche Genossenschaft umgewandelt. Sie wird durch Spenden der Ortsgemeinde sowie aus Deutschland durch ehrenamtliche Mitarbeit und durch Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Brasiliens (port. Abkürzung IECLB) getragen. Ehrenamtliche Verwaltung sowie Kontrolle durch den Verwaltungsbeirat der Genossenschaft kennzeichnen sie. Die Ausstellung von Spendenquittungen und ein jährlicher Rechenschaftsbericht über Ausgaben, Stand der Arbeit und Weiterentwicklung gehören zu "Caminhar Juntos".

Die Brasilien-Initiative Freiburg

Die Initiative beschäftigt sich seit 1978 mit Brasilien, genauer mit der Lage des brasilianischen Volkes, den gesellschaftlichen Widersprüchen, mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Stadt wie auf dem Land. Seit dieser Zeit entwickelten sie vielfältige Kontakte, zu den von ihnen unterstützten Projekten haben sie direkte Verbindungen. Ihre gesamte Arbeit geschieht ehrenamtlich. Dank eines inzwischen bundesweit existierenden Förderkreises gelingt es, die anfallenden Kosten ohne Zuschüsse zu begleichen und auch unbürokratisch auf Bitten aus Brasilien reagieren zu können.

Brückenschlag-Brasilien

Eine Internetseite, die den Ärmsten im Nordosten Brasiliens zu Gute kommt.

Kinderdorf Rio e.V.

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes versteht sich der Kinderdorf Rio e.V. als Arbeitsgruppe und Partner brasilianischer Vereine zur gemeinsamen Unterstützung von hilfsbedürftigen Kindern und Heranwachsenden in Brasilien. Dies wird erreicht durch den Aufbau und Unterhalt von Kinderdörfern, der schulischen und beruflichen Ausbildung sowie der Verbesserung der Lebenssituation der Kinder "von der und auf der Straße". In Deutschland setzt sich der Verein für Information und Bewußtseinsbildung über die Situation der brasilianischen Kinder und Heranwachsenden ein.

Glückliche Kinder in Brasilien

Verein zur Förderung brasilianischer Straßenkinder 

1994 war es, da gründeten Winterbacher Seniorenfußballer zusammen mit Fußball-Profi Giovane Élber einen Hilfsverein. Straßenkindern in Elbers brasilianischer Heimat sollte geholfen werden. Heute zählt das Ausbildungszentrum Pestalozzi zu den Vorzeigeobjekten in Brasilien.

Freunde brasilianischer Straßenkinder

Sieben Millionen Kinder zwischen fünf und achtzehn Jahren leben in Brasilien auf der Straße. Die meninos de rua, wie sie in Brasilien heißen, sind von Hunger, Gewalt, Kriminalität, Drogen und Krankheiten bedroht. Sie haben dieses Schicksal den Misshandlungen oder der Vernachlässigung zu Hause vorgezogen. Häufig ist die Straße ihre einzige, geringe Überlebenschance. Weit über tausend brasilianische Straßenkinder sterben jedes Jahr meist eines gewaltsamen Todes. Diese Kinder sind nicht freiwillig auf den Straßen ihrer Städte. Sie suchen nach Alternativen für ihr Leben. Der Schweizer Verein "Freunde brasilianischer Straßenkinder" mit Sitz in Küsnacht unterstützt seit 1995 Straßenkinder-Projekte in Südbrasilien. Sie befinden sich in den Orten Mandirituba und Guaratuba bei der Millionenstadt Curitiba. Ehemaligen Straßenkindern wird dort eine Möglichkeit eines Lebens fernab der Straße geboten.