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Reisen nach Costa Rica

Costa Rica liegt in Mittelamerika auf einer Landbrücke, welche die Kontinente Nord- und Südamerika verbindet. Das Land hat eine Küste mit dem Pazifischen Ozean und auch mit der Karibik. Flächenmäßig ist Costa Rica so klein, dass Sie an einem Tag problemlos in beiden Meeren baden könnten. Dort erwarten Sie traumhafte Strände, wo Sie unter Palmen Schatten finden oder in einer kleinen Strandbar einen kühlen Drink genießen können. Das Hochland Costa Ricas bietet dem Besucher dichte Urwälder, die von Nebel eingehüllt sind, eine Reihe Vulkane, welche zum Teil noch aktiv sind und herrliche Nationalparks, wo Sie auf schönen Wanderungen einsame Wasserfälle entdecken können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, schöne Reittouren in Monteverde, Kajakouren auf dem Rio Negro, Raftingtouren auf dem Rio Pacuare und Trekkingtouren in den Nationalparks Manuel Antonio und Corcovado zu unternehmen.
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Nordregion San Jose & Zentralregion Die Karibik Der Pazifik

Reiseinformationen Costa Rica

Vor Ihrer Reise nach Costa Rica und Lateinamerika möchten wir Ihnen hier noch einige Reisetipps und Informationen mit auf den Weg geben.

Allgemeines  (Stand Juni 2014)

  • Offizieller Name: Republik Costa Rica (Republica Costa Rica)
  • Hauptstadt: San Jose
  • Landessprache: Spanisch
  • Einwohner: ca. 4,3 Millionen
  • Landeswährung: Colon / 1 Euro = ca. 754 Colon
  • Wirtschaft: Kaffee, Bananen und Tourismus
  • Größe: 51.100 km² (Dies ist in etwa die Größe von Niedersachsen)
  • Zeitzone: UTC -6; das bedeutet, dass der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa und Costa Rica -8 Stunden zur Europäischen Sommerzeit und -7 Stunden zur europäischen Winterzeit beträgt. In Europa ist es also immer ein wenig später als in Costa Rica.
  • Höchster Gipfel:Chirripo mit 3820 Metern
  • Nachbarländer: Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama
  • Besonderheit: Costa Rica ist eines der wenigen Länder, das keine Armee hat

Klima in Costa Rica

Da Costa Rica in der Nähe des Äquators liegt, herrscht im ganzen Land ein tropisches Klima und als Jahreszeiten gibt es nur Regenzeit und Trockenzeit. Von November bis Mai, in der Trockenzeit, ist es sehr sonnig und vor allem rund um Guanacaste sehr trocken und heiß. Aber auch tropische Regengüsse kann es in der Zeit geben. Während der Regenzeit regnet es meistens am Nachmittag für 2 bis 3 Stunden und der Rest des Tages ist hauptsächlich sonnig. An der Pazifikküste nehmen die Häufigkeit der Niederschläge und die generelle Feuchtigkeit von Norden nach Süden zu. Die trockensten Monate am Atlantik sind Juni bis Oktober und Januar bis März. Auf der Seite des Atlantiks sind die Niederschläge zudem deutlich höher als am Pazifik. An der Küste liegen die Temperaturen im Allgemeinen um die 30 Grad und nachts bei etwa 20 Grad. Im Hochland wird es nachts kühler, bis zu 15 Grad, und tagsüber liegen die Temperaturen bei ca. 25 Grad.

Wissenswertes für die Reise nach Costa Rica

Gesundheit

Wenn Sie direkt aus Deutschland einreisen, wird keine Impfung vorgeschrieben. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen Sie jedoch einen entsprechenden Impfnachweis vorlegen. Es wird empfohlen, sich gegen Hepatitis A, Tollwut und Typhus zu impfen und die sonstigen Standardimpfungen auf dem neusten Stand zu halten. In Costa Rica besteht geringes, saisonal bedingtes Malariarisiko, jedoch Gebiete über 1800 Metern gelten als risikofrei. Eine Dauerprophylaxe ist nicht notwendig. Sie können Durchfallerkrankungen am besten vermeiden, indem Sie sich oft die Hände mit Seife waschen und diese desinfizieren. Zudem sollten Sie Wasser nur aus Flaschen trinken und nur gekochte oder geschälte Nahrung zu sich nehmen. Es ist zudem empfehlenswert, vor der Reise einen Tropenmediziner zu Rate zu ziehen, um Fragen zu klären.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher lediglich ihren Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Am Flughafen erhalten Sie dann Ihren Einreisestempel, mit dem Sie 90 Tage im Land bleiben dürfen. Bei Ausreise wird eine Steuer von 26 US-Dollarn erhoben.

Sicherheitshinweise

Auch in dem schönen Costa Rica ist die Kriminalität leider ein Thema. In großen Menschenansammlungen (z.B. auf Festen, Märkten, etc.) sollten Sie ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen und Wertsachen im Hotel lassen oder dicht am Körper führen. Stellen Sie sie am besten nicht zur Schau, um Taschendieben keinen Anreiz zu geben. In der Nacht sollten Sie sich nur an gut beleuchteten und belebten Orten aufhalten und immer ein Taxi nehmen. Im Falle eines Überfalls besser keinen Widerstand leisten.
Telefonnummern und Adressen Deutsche Botschaft in San Jose:
Embajada de la República Federal de Alemania Edificio "Torre La Sabana", 8° piso, 300 mts oeste del ICE, Sabana Norte San José. San José, Costa Rica. Tel.: (00506) 22 90 90 91

Rund ums Geld

In fast allen größeren Städten können Sie Euros in die Landeswährung Colones umtauschen. Ansonsten ist es aber auch möglich, mit der Kreditkarte oder der Maestro-Card zu zahlen. An den meisten Geldautomaten können Sie zudem mit der EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben.

Kosten vor Ort

Costa Rica ist im Vergleich mit anderen mittelamerikanischen Ländern eher eines der teureren. Trotzdem liegt das Preisniveau unter dem westeuropäischen und zudem kommt es darauf an, wo man isst und einkauft.

Stromspannung

In den größeren Städten und touristischen Gebieten gibt es meist rund um die Uhr Strom, dessen Spannung 110 Volt beträgt. Da die Steckdosen der amerikanischen Norm entsprechen, sollten Sie einen Adapter mit auf die Reise nehmen oder vor Ort kaufen. In abgelegenen Orten kann es gelegentlich zu Stromausfällen kommen und in einigen Lodges wird der Strom per Generator erzeugt und ist daher nur in den Abendstunden verfügbar.

Die Costaricaner oder "Ticos"

Die Costaricaner, die sich selber „Ticos“ nennen, sind Besuchern gegenüber generell sehr freundlich, interessiert und aufgeschlossen. Besonders, wenn sie nach dem Weg gefragt wird, zeigen sie sich stets hilfsbereit. Sollte der Angesprochene den richtigen Weg selbst nicht wissen, hält er sofort einen anderen Passanten an, um den Weg für Sie herauszufinden. Allerdings können die wenigsten Costaricaner Englisch, weshalb die Kommunikation meist nur auf Spanisch möglich ist. Vor allem, wenn Sie in etwas abgelegene Orte abseits der großen Touristenzentren reisen, sollten Sie sich daher möglichst vor der Reise einige Brocken Spanisch aneignen. Das Wichtigste ist jedenfalls, stets offen und freundlich auf die Menschen zuzugehen, um nicht als arroganter Tourist dazustehen.

Reisen mit Kindern in Costa Rica

Für eine Reise mit Kindern ist Costa Rica ein ideales Ziel. Die verschiedenen Wanderungen durch den Regenwald sind für Kinder sehr interessant und nicht zu schwierig. Dort kommen Sie in Kontakt mit der Natur und den Tieren. Auch an den Bootstouren können die Kinder problemlos teilnehmen. Die vielen Strände, an denen die Kinder spielen und baden können, während Sie im Schatten entspannen, sind ein großes Plus. Zudem sind die „Ticos“ sehr kinderfreundlich und machen sich z.B. nichts aus lärmenden Kindern im Hotel oder im Restaurant.

Unterwegs in Costa Rica

Aktivitäten, Transport & Unterkünfte

Aktivitäten

25% der Landesfläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Diese Fläche teilt sich in Reservate und Schutzgebiete. Den Großteil kann man problemlos besuchen und Wanderungen in ihnen unternehmen. Meist kostet der Eintritt um die 10 US-Dollar. Besonders für Natur- und Tierliebhaber ist Costa Rica daher ein lohnendes Reiseziel. Aber auch Sportler können sich beim Rafting, auf Kanutouren, Mountainbike- und Trekkingtouren oder bei den zahlreichen Wassersportarten austoben. Auch die verschiedenen wunderschönen Strände am Pazifik und an der Karibik sollten Reisende in ihre Route mit einplanen.

Transport

In Costa Rica gibt es viele Möglichkeiten, das Land zu bereisen. In unserem Programm bieten wir Reisen mit Fahrerguide, mit dem eigenen Mietwagen und mit Shuttle-Bussen an. Bei der Reise mit dem Fahrerguide können Sie sich entspannt zurücklehnen und sich die interessanten Informationen über Costa Rica anhören, die Ihnen Ihr Fahrer während der Fahrt gibt. Für die Fahrt mit dem Mietwagen benötigen Sie Ihren gültigen Führerschein, müssen über 23 Jahre alt sein und eine internationale Kreditkarte mit einem ausreichenden Kreditrahmen für das Sicherheits-Deposit besitzen. Vor Ort erhalten Sie eine Unterlagenmappe mit Wegbeschreibungen und Straßenkarte. Bei der Fahrt mit den Shuttle-Bussen erhalten Sie von uns die entsprechenden Voucher und werden direkt an einem Hotel abgeholt und im Kleinbus gemeinsam mit anderen internationalen Reisenden zum nächsten Hotel auf Ihrer Reiseroute gebracht. Für alle, die lieber unabhängig reisen wollen, gibt es unter www.thebusshedule.com auch einen Busfahrplan für alle Verbindungen in Costa Rica.

Unterkünfte

In Costa Rica findet man eine Vielzahl an unterschiedlichen Unterkünften, z.B. Luxus-Resorts, kleine Eco-Lodges und einfache Backpacker-Hostel. In der Regel bieten wir in unseren Programmen kleinere Lodges und Hotels an, die privat geführt sind und eine besondere, gemütliche Atmosphäre haben. Viele davon verfügen über einen speziellen Mehrwert wie z.B. einen schönen Garten, ein koloniales Ambiente oder eine Pferderanch. Durch die große Auswahl ist für jedes Budget etwas Passendes dabei. Glücklicherweise ist Costa Rica von den großen Bausünden bis jetzt größtenteils verschont geblieben. Die meisten Lodges und Hotels sind schön in die Umgebung eingebaut und verfügen über viel natürliche Vegetation.

Regionen in Costa Rica

San Jose & Zentralregion

San Jose

San Jose, die Hauptstadt Costa Ricas, und das Valle Central (Zentrale Tal) bilden gemeinsam das wirtschaftliche Herz des Landes. Das Stadtzentrum liegt auf 1.100 Metern Höhe und hat touristisch relativ wenig zu bieten, da durch viele Naturkatastrophen die meisten kolonialen Gebäude zerstört wurden. Sie bietet jedoch das ganze Jahr über angenehme Temperaturen von im Schnitt 24 Grad. Sehenswert ist das Nationaltheater und das Goldmuseum an der Plaza de la Cultura und auch das Nationalmuseum in der schön restaurierten Calle 17. Dieses ist in einer ehemaligen Fortanlage untergebracht und verfügt neben geschichtlichen und archäologischen Funden auch über einen Schmetterlingsgarten. Von der Festungsmauer haben die Besucher einen tollen Ausblick über die Stadt.

Nationalpark Vulkan Poas

Der 2.708 Meter hohe Vulkan Poas befindet sich im gleichnamigen Nationalpark. Mit einem Kraterdurchmesser von 1,5 Kilometern und einer Tiefe von 300 Metern ist dies der zweitgrößte Vulkankrater der Welt. Aus dem Kratersee, der eine hellblaue bis grüne Färbung besitzt, steigen immer noch Schwefeldämpfe auf. Vom Krater aus lässt sich gut eine Wanderung zur Lagune Botos unternehmen. Dabei kann man vor allem am Vormittag den wolkenfreien Himmel und die schöne Färbung des Kratersees bewundern. Der Nationalpark liegt etwa 1,5 Stunden nördlich von San Jose und ist gut ausgeschildert.

Nationalpark Vulkan Irazu

Südöstlich von San Jose liegt der höchste Vulkan des Landes. Der Vulkan Irazu ist 3.432 Meter hoch und sein Hauptkrater ist mit grünem Schwefelwasser gefüllt. Der Eingang liegt direkt am Krater und leider gibt es keine längeren Wanderwege. Bei klarem Wetter lässt sich jedoch vom Kraterrand aus sowohl der Pazifik als auch die Karibik entdecken.

Cerro de la Muerte

Der Cerro de la Muerte ist eine Passstraße, die durch die Talamanca Gebirgskette führt. Auf diesem Weg kann das geschützte Tal San Gerado de Dota erreicht werden. In seiner Umgebung befinden sich diverse kleine Lodges, von denen man schöne Wanderungen unternehmen kann und vielleicht sogar einen Quetzal in seinem blau-grün-roten Federkleid entdecken kann. Auch Wasserfälle und eine Vielzahl bunter Blumen finden sich auf dem Weg. Das Tal liegt etwa 3 Autostunden südlich von San Jose.

Nordregion

Zur Nordregion Costa Ricas zählen die Bergketten von Guanacaste und Tilaran, die durch den Arenal-Stausee getrennt sind, und das Flachland von Guatuso, San Carlos und Sarapiqui / Chilamate, bis zum Grenzgebiet nach Nicaragua. Der Rio Juan bildet dort die natürliche Grenzlinie. Hauptattraktionen sind beispielsweise die Nebelwaldregion Monteverde, das Feuchtgebiet Cano Negro und der aktive Vulkan Areal mit seinen faszinierenden Lavaeruptionen.

Rio San Carlos

Im Norden von Ciudad Quesada, der Provinzhauptstadt von San Carlos, erstreckt sich das Tiefland bis zur nicaraguanischen Grenze. Hier werden hauptsächlich Ananas und Palmherzen angebaut und viel Fläche wird zudem als Weideland genutzt. Im hohen Norden, dem biologischen Korridor „Maquenque“ gibt es noch Orte mit unberührtem Tiefregenwald. Ein Beispiel ist die „Laguna del Lagarto Lodge“, die kurz vor der Mündung des San Juan liegt und über ein etwa 500 ha großes, privates Regenwaldreservat verfügt. In dieser Gegend lebt der bedrohte grüne Ara-Papagei, von dem es in Costa Rica nur noch 200 Exemplare gibt. Zudem ist die Region die Heimat weiterer 350 Vogelarten, verschiedener Affenarten und Amphibien. Möglichkeiten einer Einbindung in eine Rundreise:
Von San José: Anfahrt über Alajuela, evtl. mit Abstecher zum Vulkan Poás, und anschließend über Naranjo und Ciudad Quesada nach Aguas Zarcas und Pital.
Von La Fortuna / Vulkan Arenal: Anfahrt über Tanque und Muelle nach Pital.
Von Siquirres / Guápiles: Anfahrt über Rio Frio, Puerto Viejo de Sarapiqui nach San Miguel und anschließend über Aguas Zarcas nach Pital. In Pital endet die Asphaltstraße, nach ca. 35 km erreicht man von dort aus in ca. 1 ½ Fahrstunden auf einer Schotterpiste Boca Tapada und die Lodges.

Vulkan Arenal & La Fortuna

Der Vulkan Arenal, der zu den aktivsten Vulkanen der Erde zählt und 1.633 Meter hoch ist, befindet sich im gleichnamigen Nationalpark. Er galt lange als erloschen, doch brach im Jahr 1968 plötzlich aus und vernichtete eine ganze Siedlung. Besonders nachts ist es faszinierend, die Lavaeruptionen zu betrachten. Auf den gut angelegten Pfaden können Reisende zudem entlang seines Fußes zu einer der erkalteten Lavazungen wandern. In La Fortuna und auf einer etwa acht Kilometer langen Verbindungsstraße zwischen der Stadt und dem Vulkan befinden sich einige Hotels und Lodges. Die Kleinstadt La Fortuna ist in den letzten Jahren zu einem der Touristenzentren des Landes herangewachsen. Von Einkaufsmöglichkeiten über Banken und Touristikbüros bis hin zu Restaurants mit internationaler und regionaler Kost findet man alles Wichtige im Stadtzentrum.

Arenal Stausee

Der Arenal Stausee, der in den siebziger Jahren künstlich aufgestaut wurde, ist mit einer Fläche von etwa 80 qkm der größte Binnensee Costa Ricas. In der Nähe des Nationalparkeingangs befindet sich die Staumauer. Die Wasserkraft des Sees deckt beinahe 60% des Landesbedarfs an elektrischer Energie. Der See ist für Wassersport wie Windsurfen und auch Angeln geeignet und beherbergt zudem in seinen Flachwasserzonen zahlreiche Wasservögel. Von der Staumauer aus kann man über eine Schotterstraße durch Sekundärwald entlang des Seeufers in Richtung des Nationalparkeingangs wandern. In den frühen Morgenstunden oder nachmittags können dort viele Vogelarten und manchmal auch Brüllaffen und Nasenbären beobachtet werden.

Arenal Hängebrücken

Die Hängebrücken wurden in einem privaten Naturschutzgebiet von etwa 250 Hektar errichtet und ermöglichen teilweise spektakuläre Ausblicke auf den aktiven Vulkan sowie über die Baumwipfel des tropischen Waldes und den Arenal Stausee. Insgesamt gibt es acht feste Brücken (8-22 Meter) und 6 Hängebrücken (48-98 Meter). Die Brücken sind durch Wanderwege verbunden, die von dichtem Wald umgeben sind. Alle Wege und Brücken sind durch die geringe Steigung auch für ungeübte Wanderer geeignet.

Vulkan Cerro Chato

Direkt neben dem Vulkan Arenal befindet sich der erloschene Vulkan Cerro Chato. Der Hauptkrater, der inmitten der bewaldeten Kraterhänge liegt, hat sich in einen See verwandelt. Die Observatory Lodge an der Südseite des Arenal ist der Ausgangspunkt für eine anspruchsvolle Wanderung durch den Wald zum Kratersee. Der 70 Meter hohe Wasserfall von La Fortuna liegt am Fuße des Cerro Chato. Auch Reittouren können von La Fortuna aus unternommen werden. In der Nähe des Parkeingangs, am Fuße des Vulkans, liegt das berühmte Thermalbad Tabacon Resort & Spa. Das Gelände beinhaltet eine großzügige, tropische Gartenanlage, durch die der durch die vulkanische Aktivität aufgeheizte und schwefelhaltige Fluss Tabacon fließt. In diversen künstlichen Auffangbecken und Wasserfällen können Besucher ein Bad nehmen und mit etwas Glück abends eine Eruption des Vulkans beobachten.

Nebelwaldregion Monteverde

Etwa 170 Kilometer im Nordwesten von San Jose liegt Monteverde in der Cordillera de Tilaran. Die Region befindet sich in einer Höhe zwischen 1400 und 1700 Metern, weshalb sie über eine einzigartige Tier- und Pflanzenvielfalt verfügt und zu den bekanntesten Naturschutzgebieten der Welt gehört. Viele Tierarten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind, haben hier ihr Zuhause. Dazu gehören unter anderem 400 Vogelarten und 490 Schmetterlingsarten. Hohe Baumfarne und mit Moos bewachsene Bäume stellen den Großteil der Vegetation. Die Niederschlagsmenge der Region liegt bei etwa 3.000 mm. Am besten erreicht man sie von der Interamericana oder über Tilaran. Für die Fahrt über die etwa 35 Kilometer langen Schotterstraßen werden in der Regel eineinhalb Stunden benötigt. Alternativ kann Monteverde vom Vulkan Arenal aus auch per Shuttleservice mit dem Boot und dem Jeep erreicht werden, was etwa 3 Stunden dauert.

Biologisches Reservat Monteverde

Das biologische Reservat Monteverde wurde ursprünglich auf Privatinitiative gegründet und hat sich bis heute auf eine Größe von 10.500 Hektarn ausgedehnt. Reisende können im Reservat entweder selbst auf Entdeckungstour gehen, wofür unterschiedlich lange Wanderwege zur Verfügung stehen, oder reservieren sich vorher einen Guide, um von dessen Insiderwissen zu profitieren. Öffentlich zugänglich sind insgesamt 13 Kilometer an Wanderwegen, die eine halbe Stunde oder bis zu 6 Stunden dauern. Ein Highlight ist die Hängebrücke, die auf dem „Wilson Guindon“ Pfad über einen kleinen Flusslauf führt.

Ortschaft Sta. Elena

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Region sind sehr gut von der kleinen Ortschaft Santa Elena zu erreichen, die im Zentrum der Region liegt. Sie wurde um 1950 von einer Gruppe pazifistischer Quäker aus den USA gegründet, die hier dem Militärdienst im Koreakrieg entkommen wollten. In den letzten Jahren ist Santa Elena zu einem wichtigen Touristenort herangewachsen und verfügt über diverse Hotels, Attraktionen und Restaurants. Interessant ist auch der Schmetterlingsgarten, der sich etwas außerhalb, auf dem Weg zum Monteverde Reservat, befindet. In drei verschiedenen Bereichen bietet er einen guten Einblick in die Vielfalt der Schmetterlinge. Im Serpentarium hingegen finden die Besucher in Santa Elena mehr als 40 Amphibien- und Reptilienarten aus Costa Rica und dem Ausland. Diese kann man bei einer etwa halbstündigen Führung gut kennen lernen. Zudem gibt es ein Amphibienhaus, den Frog Pond, in dem es viele verschiedene Froscharten zu sehen gibt. Vor allem abends können die dämmerungsaktiven Tiere gut beobachtet werden.

Biologisches Reservat Santa Elena

Das biologische Reservat Santa Elena befindet sich auf einer Höhe von etwa 1.500m, 6 km von der Ortschaft Santa Elena entfernt. Es wurde 1992 von der Regierung und der Ortschaft mit Unterstützung durch Youth Challenge International (einer kanadischen gemeinnützigen Organisation) gegründet. Das Schutzgebiet verfügt über eine Fläche von 310 Hektar Land und bildet, gemeinsam mit dem Schutzgebiet Arenal, dem Monteverde Reservat und dem „Regenwald für Kinder“ eine Schutzzone von mehr als 28.000 Hektarn. Alle Einnahmen aus Eintrittsgebühren, Souvenirshops und geführten Touren werden für die Pflege des Reservats verwendet oder werden der lokalen Schule zur Verfügung gestellt, um Kurse für Biologie, Umweltschutz, Sprachen und Tourismus zu finanzieren. Um einen Schutzkorridor für Tiere zu bilden, soll zukünftig weiteres, angrenzendes Farmland zur Wiederaufforstung aufgekauft werden. Auf dem etwa 12 Kilometer langen Wegesystem finden Besucher verschiedene Aussichtspunkte und einen Beobachtungsturm. Zudem gibt es eine kleine Cafeteria am Eingang des Reservats, eine Rezeption mit Souvenirshop und wechselnde Ausstellungen zum Thema Ökologie.

Selvatura

In Selvatura, einem privaten Naturschutzgebiet, haben zahlreiche Vogel- und Säugetierarten ihr Zuhause. Es liegt mitten in der Nebenwaldregion Monteverde und besteht fast nur aus Bergnebelwald, der noch nahezu unberührt ist. Auf den 8 Hängebrücken, die bis zu 160 Meter in der Höhe liegen, können die Besucher die Vegetation und die Tierwelt der Region erkunden. Durch die Sicherheit der Hängebrücken, die gut ausgebauten, verbindenden Wanderwege und die niedrige Schwierigkeitsstufe, ist die insgesamt 3 km lange Rundwanderung für Reisende jeden Alters gut geeignet. Auf der Canopy Tour können Abenteuerlustige an Stahlkabeln gesichert durch die Baumkronen rauschen. Zudem gibt es in Selvatura eine Kolibri-Station, einen Schmetterlingsdom und eine beachtliche Insektensammlung im Museum „Jewels of the Rainforest“.

Sky Adventures Monteverde

Ein weiteres Wandersystem mit Hängebrücken befindet sich mit dem Skywalk zwischen Santa Elena und dem Reservat Santa Elena. Auch hier können Besucher von den Brücken und Wanderwegen aus die schöne Flora und Fauna des Nebelwaldreservats entdecken. Eine der Brücken kann zudem per Rollstuhl befahren werden. Der Skytrek ist eine spannende Variante des Skywalk. Bei diesem System von Stahlseilen gleiten die Abenteuerlustigen gut gesichert an etwa 2,8 km Kabelsystem durch den Wald.

Rio Celeste & Cano Negro

Das Tierschutzgebiet Cano Negro ist eines der wichtigsten tropischen Feuchtgebiete und liegt eine halbe Stunde von La Fortuna entfernt im Norden von Costa Rica. Der gleichnamige See, auf dem Bootstouren zur Tierbeobachtung veranstaltet werden, ist die Hauptattraktion des Gebietes. Besucher können neben einer Vielzahl an Wasservögeln auch Fischotter, Kaimane und Wasserschildkröten beobachten.

Vulkan Tenorio

Der Vulkan Tenorio ist dicht mit Wald bewachsen und bietet Heimat für eine Vielzahl an Säugetieren und Vögeln. Die Region ist sehr sehenswert, jedoch touristisch noch kaum erschlossen. Die kleine La Carolina Lodge liegt in der Nähe des Ortes Bijagua und ist eine der wenigen Unterkünfte in der Gegend. Sie liegt zwischen den beiden Vulkanen und ist ein idealer Ausgangspunkt für Tageswanderungen im Nationalpark.

Nationalpark Rincon De La Vieja

Im 14.000 ha großen Nationalpark Rincon de La Vieja befindet sich der gleichnamige aktive Vulkan, der fast 1.900 m hoch ist. Es gibt einen Wanderweg, der etwa 2 Stunden dauert und an den Hauptattraktionen des Parks vorbeiführt. Dazu gehören beispielsweise Geysire, Schwefelquellen und Schlammlöcher im Sektor Las Pailas. Neben vielzähligen Vogelarten können im Park auch andere Tiere wie Pakas, Gürteltiere, Agutis, Nasenbären und viele Reptilienarten entdeckt werden. Der Krater kann wegen der ausgeprägten Winde nur beschränkt bestiegen werden. Anstatt dessen können dagegen verschiedene Wanderungen unternommen werden, die durch die Trockensavanne und Bergwälder führen und auf denen oftmals Wasserfälle zu sehen sind. Auch die Nationalblume Costa Ricas, die „Guaria Morada“ kann dabei betrachtet werden.

Der Pazifik

An der Pazifikküste von Costa Rica können Besucher schöne Nationalparks und sowohl vielzählige größere Touristenstrände als auch kleine, unentdeckte Buchten entdecken. In der Region Guanacaste, die im Norden von Costa Rica liegt, befindet sich die Guanacaste Gebirgskette mit den Vulkanen Orosi, Rincon de la Vieja, Miravalles und Tenorio. Gemeinsam mit der Halbinsel Nicoya, die einige der bekanntesten Badeorte beherbergt, bildet Guanacaste den Hauptteil der Nordpazifikregion. Es befinden sich dort hauptsächlich Weideland und tropischer Trockenwald. Da viele der Bäume von Dezember bis März ihre Blätter abwerfen, können in dieser Zeit viele Tiere beobachtet werden. Die Zentralpazifikregion im Westen des Landes beginnt im Süden von Puntarenas und bildet den Übergang vom tropischen Trockenwald zum Feucht- und Regenwald. Der Süden von Costa Rica ist touristisch noch kaum erschlossen, bietet jedoch trotzdem allerlei interessante Orte, wie zum Beispiel den Nationalpark Corcovado und den Cerro de la Muerte, dem höchsten Pass der Interamericana. Die Südpazifikregion liegt zwischen Quepos und der Halbinsel Punta Burica an der panamesischen Grenze. In der Cordillera de Talamanca, die die Region im Hinterland begrenzt, befindet sich der höchste Gipfel Costa Ricas, der Cerro Chirripo. Die dichten Tieflandregenwälder der Region, in der die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei bis zu 5.000 mm liegt, reichen oft bis an die Strände heran. Die Südpazifikregion kann gut mit dem Auto besucht werden, auf der langen Fahrt sollte aber, zum Beispiel am Cerro de la Muerte, eine längere Pause gemacht werden. Alternativ können die Städte Palmar Norte, Golfito oder Puerto Jimenez auch per einstündigen Flug von San Jose aus erreicht werden.
Im Folgenden werden die schönsten Strände der Pazifikküste Costa Ricas kurz vorgestellt.

Playa Hermosa

Playa Hermosa ist sowohl für Wassersport als auch einfach zum Baden sehr gut geeignet. Sie liegt in einer kleinen, geschützten Bucht und bietet verschiedene Restaurants sowie Shops und Verleih von Sportausrüstung. Zudem ist Playa Hermosa ein idealer Ausgangspunkt für Tauchausflüge.

Playa Flamingo

Playa Flamingo gilt als einer der schönsten Strände von Costa Rica, da er noch sehr unberührt wirkt. Die Hotels befinden sich eher abseits und zudem ist der Strand von grüner Vegetation umgeben, die Schatten spendet. Playa Flamingo ist auch als Playa Blanca bekannt und auf älteren Landkarten oft noch so verzeichnet.

Playa Tamarindo / Playa Langosta

Der Strand Tamarindo verfügt ebenfalls über vielfältige Sport- und Ausflugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Segeln, Reiten, Tauchen, Surfen und Bootstouren. An der langgezogenen Bucht können wunderschöne Spaziergänge unternommen werden. Auch Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten sind im Ort vorhanden.

Playa Ostional

Der Strand Playa Ostional ist ein Schutzgebiet und bindet gemeinsam mit dem angrenzenden Reservat Nosara einen der wichtigsten Eiablageplätze der Bastardseeschildkröten. Die Ablage, bei der sich auf einem bestimmten Strandabschnitt etwa 1.000 Tiere versammeln, findet von Juli bis November statt. Leider werden die Gelege oft von Affen oder Waschbären geplündert. Auch die frisch geschlüpften Schildkröten sind eine leichte Beute für Möwen und andere Vögel. Traditionell haben die Anwohner das Recht, in den ersten Stunden nach der Ablage die Eier zu sammeln und zu verkaufen, da die ersten Gelege meist von den folgenden zerstört werden.

Playa Guiones / Playa Nosara / Playa Pelada

Der Strand Playa Nosara, der sich aus Playa Pelada und Playa Guiones zusammensetzt, verfügt noch über recht wenig Infrastruktur. Er bietet jedoch hellen Sand, eine tolle Brandung und gute Möglichkeiten zum Baden, Schnorcheln und Surfen. Die Beobachtung von Schildkröten ist in einigen Monaten des Jahres im angrenzenden Naturschutzgebiet Ostional möglich.

Playa Samara / Playa Carillo

Der Strand Playa Samara liegt in einer langgestreckten, von einem Korallenriff geschützten Bucht. Er ist von Nicoya aus über eine Asphaltstraße gut zu erreichen und eignet sich hervorragend zum Baden und Schnorcheln. Der Ort Samara bietet verschiedene Restaurants, Cafés und lokale Tourenanbieter, ist in seiner Atmosphäre jedoch noch sehr ursprünglich. Der Strand Playa Carillo liegt im Süden von Samara.

Playa Caletas / Playa Malpais

In der Gegend rund um Malpais gibt es sehr schöne Badestrände. Allerdings ist der Bereich noch nicht sehr gut angebunden und wird nur schwer über Paquera aus dem Süden erreicht.

Playa Montezuma

Bis vor wenigen Jahren war der Strand von Montezuma eher ein Geheimtipp und wurde vor allem von europäischen Rucksacktouristen und alternativen Reisenden besucht. Mittlerweile wurden jedoch auch mehrere Hotels der mittleren bis hohen Sternekategorien dort errichtet, die touristische Infrastruktur hat sich stark verbessert und Touristen aller Altersklassen und auch mit höheren Budgets genießen die natürliche Schönheit dieses Strandes. Am besten erreicht man die Gegend mit der Autofähre die nach Playa Tambor fährt. Es gibt wunderschöne, lange und helle Sandstrände, Wasserfälle und Wälder.

Playa Jaco

Der Strand Playa Jaco ist vor allem am Wochenende und in der Hochsaison sehr belebt und gehört zu den bestentwickeltsten Badeorten des Landes. Seine touristische Infrastruktur ist bereits sehr gut ausgestattet und zur Zeit wird weiter in der Region gebaut. Der Strand befindet sich an einer langgezogenen Bucht und verfügt über dunklen Sand und die wunderschönen, waldbedeckten Berge im Hintergrund. Baden ist aufgrund der teils starken Strömungen nicht immer möglich. Zum Übernachten ist das Nordende der Bucht geeignet, da es dort etwas ruhiger und die Landschaft noch naturbelassener ist.

Manuel Antonio Nationalpark und seine Strände

Der Nationalpark Manuel Antonio, der sieben Kilometer südlich der Ortschaft Quepos liegt, besteht aus etwa 7 qkm Land und 12 vorgelagerten Inseln. Er verfügt über helle Sandstrände mit vielen Palmen und gute Möglichkeiten zur Beobachtung von verschiedenen Tieren wie Faultieren, Kapuzineraffen, Leguanen und vielen Vogelarten. Den Park kann man auf einem der vielen Wanderwege gut entdecken und danach an einem der schönen Strände entspannen und baden. An der Verbindungsstraße zum Park befinden sich einige Hotels, die mit dem öffentlichen Bus gut zu erreichen sind

Playa Dominical

Der Strand Playa Dominical ist aufgrund der starken Brandung vor allem für Surfer geeignet. Umgeben von schöner Vegetation und vielen Kokospalmen, verfügt der lange, dunkle Sandstrand noch über weitere Attraktionen, z.B. die Nauyaca Wasserfälle und die Flussmündung des Rio Baru als eine Stelle für Vogelbeobachtung.

Playa Uvita / Bahia Ballena

Ein guter Ort zum Tauchen und Schnorcheln ist der Bahia Ballena Unterwasser-Nationalpark, wo sich eines der größten Korallenriffe der südamerikanischen Pazifikküste befindet. Der Eintritt ist frei und es gibt keinen festen Zugangsort – die Hotes an der Costanera Sur zwischen Dominical und Cortes bieten jedoch einen guten Ausgangspunkt.

Nationalpark Corcovado

Der Nationalpark Corcovado verfügt über eine unglaubliche Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren: mehr als 500 Baumarten, ca. 140 Säugetier- und 370 Vogelarten, 150 Orchideenarten, ca. 120 Reptilien- und Amphibienarten, sowie mehr als 6.000 Insektenarten kommen an diesem Ort zusammen. Corcovado umfasst eine Fläche von 55.000 qkm, liegt im westlichen Teil der Halbinsel Osa und wurde im Jahr 1975 zum Nationalpark erklärt. Das Gebiet besteht vor allem aus prämontanem Bergregenwald, Mangroven und dichtem Tiefregenwald. Von Puerto Jimenez aus, wo sich auch Pensionen, Hotels und die Parkverwaltung befinden, können verschiedene mehrtägige Wanderungen unternommen werden, auf denen die vielen Tiere gut beobachtet werden können. Ein Besuch mit Übernachtung in einer der Rangerstationen muss gut geplant und vorreserviert werden. Oft können die vielen Affen- und Vogelarten beobachtet werden und mit Glück bekommen Sie auch einen Tapir oder eine große Boa Constrictor zu sehen. Puerto Jimenez lässt sich gut per Flugzeug oder mit dem Auto erreichen. Von San Jose aus fliegen die nationalen Fluggesellschaften SANSA und Travelair nach Puerto Jimenez. Mit dem Auto benötigt man von San Jose aus etwa elf bis zwölf Stunden. Im Park verteilt gibt es verschiedene Rangerstationen. Die wichtigsten sind Los Patos (nördliche Golfseite), San Pedrillo im Süden der Drake Bay, La Sirena (größte Station, südliche Pazifikseite) sowie La Leona am südlichen Parkeingang der Pazifikseite gelegen. Innerhalb des Nationalparks sind die Wege sehr gut ausgebaut und es gibt beispielsweise Trails von Los Patos nach Sirena (ca. 20 km, 6-7 Std.), von Sirena nach La Leona (ca. 13 km, teilweise entlang des Strandes), und von Sirena nach San Pedrillo (ca. 26 km). Um die Station Sirena herum gibt es ein Wegesystem auf dem man ohne viel Gepäck die Tiere beobachten kann. An allen Ranger-Stationen kann im mitgebrachten Zelt übernachtet werden und Sanitärräume sind vorhanden. Einige Stationen bieten auch Unterkünfte an, wobei nur Moskitonetze und Schlafsäcke mitgebracht werden müssen. Diese Möglichkeit gibt es in der komplett neu erbauten Station Los Patos sowie in La Sirena und La Leona (in Stockbetten und Mehrbettzimmern). Die Drake Bay wurd nach dem Piraten Sir Francis Drake benannt und liegt im Norden der Halbinsel Osa, nicht weit vom Eingang des Nationalparks Corcovado entfernt. In dieser palmenumsäumten Bucht werden Sie den Regenwald, wunderschöne Strände und tolle Bootsfahrten genießen können. Auch für Ausflüge zur Cano Insel und in den Nationalpark Corcovado ist Drake Bay ein guter Ausgangspunkt.

Esquinas Regenwald / Piedras Blancas Nationalpark

Der Esquinas Regenwald, der an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas liegt, wurde 1991 zum Nationalpark erklärt, es fehlten jedoch Gelder, um die Gebiete, die sich noch in Privatbesitz befanden, zurückzukaufen. Ein österreicher Violinist, Michael Schnitzler, gründete daher die Stiftung „Regenwald der Österreicher“ und schaffte es bis 1999, mit Hilfe von etwa 13.000 Österreichern, mehr als 25 qkm Regenwald aufzukaufen und so zu schützen. Das Land wurde der Regierung von Costa Rica geschenkt und ist nun Teil des Piedras Blancas Nationalparks, der an den Corcovado Nationalpark grenzt.

Die Karibik

Die nördliche Atlantikküste bis zur Hafenstadt Puerto Limon ist von ausgedehnten Flusssystemen, küstennahen Tieflandregenwäldern und großen Bananenplantagen geprägt. Insgesamt weist die Atlantikregion eine durchschnittliche Tagestemperatur von ca. 26 Grad und starke Niederschläge (jährlich bis zu 5.000 mm) auf, wobei die Monate Februar und März als „Trockenzeit“ gelten. Der Nationalpark Tortuguero ist eine der beliebtesten Attraktionen der Gegend, da er schöne, dicht bewachsene Wasserwege bietet und dort von Februar bis Juli die Eiablage der Lederschildkröten und von Juli bis Oktober die „Suppenschildkröten“ zu beobachten sind. Zum Baden sind die Strände der nördlichen Atlantikregion jedoch eher nicht geeignet, da es dort starke Unterströmungen gibt.
Die touristisch wichtigsten Orte der südlichen Atlantikküste sind Cahuita und Puerto Viejo, die bereits eine recht gute Infrastruktur besitzen. Insgesamt ist die Region jedoch noch recht wenig erschlossen. Den Namen hat das Gebiet von der unzugänglichen Talamanca Gebirgskette im Hinterland, wo bis in die siebziger Jahre fast nur Bribri und Cabecar Indianer lebten. Dadurch herrscht bis heute ein karibisch-lockerer Lebensstil in dieser Region.

Nationalpark Tortuguero

Der Nationalpark Tortuguero ist eine der beliebtesten Attraktionen des Landes und verfügt über eine außerordentlich vielfältige Vegetation mit u.a. Palmen, Stelwurzelbäumen und Farnen, die durch die hohen Niederschläge und die ganzjährig warmen Temperaturen gut gedeihen. Der Park ist etwa 19.000 ha groß und bietet den Besuchern viele Lagunen und Kanäle mit großer Pflanzen- und Tiervielfalt. Neben vielen Vogelarten lassen sich hier auch Affen, Kaimane und viele weitere Tiere beobachten. Auch die Meeresschildkröten (Tortugas), die dem Park seinen Namen gaben, sind eine Attraktion wenn sie zur Eiablage an den Strand kommen. Auf beiden Seiten der Lagune gibt es Lodges und Hotels, unserer Einschätzung nach sind jedoch die auf der schmalen Landzunge am Atlantik zu bevorzugen, wo auch der Ort Tortuguero liegt. Die Anreise ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg möglich. In den meisten Lodges können Komplettpakete ab / bis San Jose gebucht werden. Per Transfer oder Mietwagen kann die Reise von Tortuguero aus auch gut zum Vulkan Arenal oder zu anderen Zielen der Nordregion fortgesetzt werden.

Nationalpark Cahuita

Der Nationalpark Cahuita ist mit Mangroven und Regenwald bewachsen und ist in Meeresnähe oft teilweise überschwemmt. Auf einem Wanderweg von Puerto Vargas bis zur Ortschaft Cahuita kann der Park gut zu Fuß entdeckt werden. Einige Kilometer südlich von Cahuita befindet sich der Haupteingang zum Nationalpark an der Straße nach Puerto Viejo. Durch das fehlende Süßwasser ist die Artenvielfalt etwas eingeschränkt, aber mit etwas Glück können zum Beispiel einige Affen- und Amphibienarten beobachtet werden.

Puerto Viejo (Caribe)

Puerto Viejo ist ein kleiner Ort, der sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat und zu einem touristischen Zentrum geworden ist. Die Infrastruktur hat sich stark verbessert und im Zentrum sind zahlreiche Pensionen und Hotels vorhanden. An der Straße nach Gandoca / Manzanillo Richtung Süden sind auch teurere Unterkünfte, viele Restaurants und schöne Strände zu finden.

Reisetipps für Costa Rica

Costa Rica kann sehr gut mit dem eigenen Mietwagen erkundet werden. Gerne stellen wir Ihnen hierzu individuelle Angebote zusammen.
Im Nationalpark Corcovado, der sich im Süden von Costa Rica befindet, gibt es dichten Dschungel und tropische Strände zu erleben.

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Ihr Aventura do Brasil – Team