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Sonne, Wind, Meer? 5 Hotspots, an denen Surfen in Brasilien möglich ist!

29.10.2018
Surfer am Strand von Campeche

Wahrlich ist Brasilien ein wirklich sportbegeistertes Land. Natürlich thront der Fussball im Land des Rekordweltmeisters über allem, was jedoch keineswegs bedeutet, dass andere Sportarten sich nicht auch großer Beliebtheit erfreuen würden. Leute, die eifrig ihrem Sport nachgehen, trifft man hier eigentlich überall an. Doch im wahrsten Sinne des Wortes passiert das nicht nur zu Land, sondern auch im Wasser.

Brasilien, eine Surfnation

Im Moment dominiert Brasilien das Ranking des internationalen Surfwettbewerbs, der World Surf League (WSL), mit gleich sechs Athleten unter den ersten zwanzig. Noch beeindruckender dabei ist, dass gleich drei davon eine Platzierung unter den ersten vier einnehmen. Der Anführer des Rankings und Star der Stunde heißt Gabriel Medina Pinto Ferreira und ist dabei mit seinen gerade mal vierundzwanzig Jahren auch noch ziemlich jung. Er ist das Aushängeschild und das Vorbild für so viele, die sich voller Begeisterung an den Küsten Brasiliens in die Wellen stürzen.

Auch in Europa und anderswo gibt es natürlich Surfbegeisterte und Menschen, die es gerne einmal ausprobieren würden. Diesen als auch Brasilien Reisenden im allgemeinen sei gesagt, dass Brasilien eine große Diversität an Wellen und damit zahlreiche gute Möglichkeiten zum Surfen sowie zum Schnuppern zu bieten hat. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, Ihnen dafür 5 Orte zu nennen.

Die Ilha de Santa Catarina

Vor allem die Küste des südbrasilianischen Bundesstaates Santa Catarina lässt das Herz eines jeden Surfers höher schlagen. Santa Catarina gilt als eine Art Mekka des Surfens und kann dabei gleich mit mehreren Orten an den Start gehen. Besonders viele und gleichzeitig eng beieinander liegende sind in Florianópolis zu finden. Genauer gesagt ist das an der Ostküste der Insel der Fall, auf der die Stadt liegt. Angefangen im Norden mit der „Praia de Moçambique“ sind etwa auf mittlerer Höhe der Insel die ineinander übergehenden Strände „Praia da Joaquina" und „Praia do Campeche“ angesiedelt, welche als exzellente Surfspots bekannt sind. Dies resultiert nicht nur aus dem Fakt, dass sie für eine konstant gute Wellenqualität und ungefähr 150 surfbare Tage im Jahr stehen, sondern auch daraus, dass sich dort mittlerweile eine richtige Surf-Infrastruktur aufgebaut hat. Der Strand von Campeche wird innerhalb der Szene auch gerne als „C-Bay“ bezeichnet, in Anlehnung an den legendären Surfspot „J-Bay“ in Südafrika. Die Wellen an der Ostküste der Insel besitzen eine durchschnittliche Länge von 100 Metern, können aber auch bis zu 500 Meter erreichen.
Sie gelten dabei als kraftvoll, relativ gleichmäßig und mit „Swell" ausgestattet.

Guarda do Embaú

Guarda do Embaú ist ein weiterer beliebter Ort in Santa Catarina, allerdings auf dem Festland. Jedoch trennen ihn gerade einmal knapp 30 Kilometer in südliche Richtung von der Hauptstadt. Steht der Wind gut, überzeugt er mit sowohl langen als auch starken Rivermouth-Wellen. Ein Begriff, der eine Welle beschreibt, welche durch Sandbänke, die vor Flussmündungen abgelagert sind, entsteht.

Barra da Tijuca

Barra da Tijuca ist der längste Strand in Rio de Janeiro. Er erstreckt sich zwischen Granitfelsen über zwölf Kilometer Länge und gilt mit seinem türkis bis grünlichen Wasser auch als einer der schönste Strände der Metropole. Die Brandung der Region eignet sich dabei für Amateure und Profis. Es gibt einige Surfschulen und -geschäfte. Definitiv ein Ort, an den es sich zu gehen lohnt, auch wenn man nicht surfen möchte.

Praia da Pipa

Auch im tropischen Nordosten des Landes gibt es zahlreiche Orte, die in Brasilien als Surfspots gelten. So vor allem zwischen Praia da Pipa und der Großstadt Natal. Die Landschaft dieser Region ist von traumhaften Sandstränden, hohen Palmen und beeindruckenden Dünen geprägt. Aufgrund der geografischen Lage ist Wellenreiten mehr oder weniger während des gesamten Jahres über möglich. Die bekanntesten Spots heißen „Ponta Negra“, „Xoxoline“, „Tabatinga“ und „Praia da Pipa“. Für fortgeschrittene Surfer sind die „Point-“ und „Reefbreaks" am besten geeignet, wenn die „Groundswells“ von November bis März den langen Weg aus dem Nordatlantik einrollen. Für Einsteiger und weniger fortgeschrittene Surfer gibt es auch zahlreiche „Beachbreaks“, die weniger gefährlich als die „Reefbreaks“ sind.

Jericoacoara

Ein einzigartiger Name für einen einzigartigen Ort. Auch für die Surfszene.
Der Ort Jericoacoara ist das Ziel vieler Surfer, die nach Brasilien kommen. Er liegt ebenfalls an der Nordostküste, allerdings über 800 Kilometer nordwestlich von Natal. Seine große Beliebtheit erfährt Jericoacoara insbesondere bei Wind- sowie Kitesurfern. Vor allem von Januar bis Juni kommen starke Winde vor, wenn sie nach langer Reise von Afrika auf die brasilianische Nordostküste treffen. Zum Windsurfen gilt er sogar als der beste Ort Brasiliens. Seine Wellen sind eher etwas kleiner und sanfter, was ihn aber gerade zum Wellenreiten für Anfänger interessant macht.

Brasilien ist mit seiner fast 7.500 Kilometer langen Atlantikküste, seinen zumeist subtropisch bis tropischen Temperaturen und dem starken Wind vielerorts ein echtes Paradies für Surfer. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass der internationale Surfsport zurzeit auf professioneller Ebene fest in brasilianischer Hand liegt. Dies war nur ein kleiner Ausschnitt bekannter Surfspots, die in drei ganz unterschiedlichen Regionen des Landes angesiedelt sind. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer bekannter Orte zum Surfen in Brasilien. Machen Sie sich in Ihrem Brasilien Urlaub doch einfach selber ein Bild davon!

Quellen: www.worldsurfleague.com, www.surfersmag.de

Quelle: Aventura do Brasil