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Die besten Orte zum Tauchen in Brasilien

24.04.2019
Taucher und Fische in Bom Jardim, Brasilien

Warum nicht den Brasilien Urlaub nutzen, um in eine ganz andere Welt einzutauchen, nämlich die Unterwasserwelt? Mit mehr als 7.000 Kilometern Küste bietet Brasilien eine Vielzahl an interessanten Tauchrevieren. Dazu kommen einzigartige Flüsse, Grotten und Seen, die es beim Tauchen zu entdecken gilt. Nicht zuletzt bestehen gute Chancen, im Wasser Walen, bunten Fischen und Korallenriffen näherzukommen. Hier einige Inspirationen für Ihren Tauchurlaub in Brasilien.

Fernando de Noronha

Fernando de Noronha gilt unter Tauchspezialisten als Topspot in Brasilien. Das Wasser ist angenehm warm und unter der Wasseroberfläche herrscht eine Sichtweite von bis zu fünfzig Metern. Perfekt, um pflanzliche und tierische Meeresbewohner ausgiebig beobachten zu können. Das Inselarchipel im Nordatlantik verfügt über mehr als dreißig Tauchbasen, deren unterschiedliche Tiefen Anfänger und Experten gleichermaßen ansprechen. Die bei Tauchern beliebtesten Orte auf Fernando de Noronha sind „Laje Dois Irmãos“, „Cabeça das Cordas“ und „Pedra da Sapata“.
Da die Inselgruppe in der Hochsee liegt, ziehen regelmäßig große Meeressäuger wie Delfine, Haie und Wale auf ihren Wanderungen vorüber, die an der Küste seltener zu bewundern sind. Auch allerlei Fische, Meeresschildkröten, Moränen, Kraken und Mantarochen sind oft anzutreffen.

Bonito

Wer sich für Tauchen und Schnorcheln in Flüssen interessiert, der kommt in Brasilien nicht um Bonito herum. Das Städtchen im Südpantanal zieht jährlich tausende Besucher an, welche die kristallklaren Gewässer und die enorme Biodiversität der Region entdecken möchten. Der Fluss Rio da Prata ist eines der bekanntesten Ziele. Er ist bis zu sieben Meter tief und beherbergt Fischarten wie Curimbatas, Mato-Grossos und Goldfische. Ein ausgezeichnetes und ruhiges Areal, um in Brasilien mit Kindern zu tauchen.
Nicht weniger berühmt ist die Höhle „Abismo Anhumas“, wo mit Zylindern getaucht werden kann. Das Wasser scheint bisweilen durchsichtig und zahlreiche überflutete Kammern stehen zur Expedition bereit. Auf dem Grund der Höhle haben Forscher die Knochen eines Riesenfaultiers und eines Säbelzahntigers freigelegt, prähistorische Tiere aus dem Quartär. Beim Schwimmen inmitten von Kalksteinkegeln, die vor tausenden von Jahren entstanden sind, tauchen Sie hautnah in die geschichtsträchtige Atmosphäre ein.

Ilha Grande

Klares Wasser in Smaragdtönen lockt Taucher aus der ganzen Welt nach Brasilien an die Strände der Ilha Grande bei Rio de Janeiro. Das Meer wimmelt von farbenprächtigen Fischen und das Markenzeichen der Insel sind Seesterne. Deren hohe Anzahl bildet einen einzigartigen Anblick, den Unterwasserfotografen sehr zu schätzen wissen. Der Artenreichtum der Gewässer drückt sich in mehr als 800 identifizierten Spezies aus Flora und Fauna aus. „Laje Alagada“ und „Laje Branca“ sind beliebte Tauchreviere, wo weitläufige Felsformationen, dann und wann durchbrochen von weißem Sand, mit Seesternen besetzt sind.
Falls Sie beim Tauchen in Brasilien einen Blick auf ein untergegangenes Schiff erhaschen möchten, dann werden Sie ebenfalls vor der Ilha Grande fündig. Das Wrack der „Navio Pingüino“ in der Bucht von Sítio Forte ist eine Besucherattraktion. Fischarten wie Badejos, Seepferdchen und Rochen schwimmen in Scharen um das Schiffswrack herum.

Chapada Diamantina

Die Hochebene Chapada Diamantina in Bahia ist weltbekannt für ihre zahlreichen Höhlen, deren natürliche Schönheit unzählige Taucher nach Brasilien führt. Die Grotten verzaubern mit Wasser in unterschiedlichen Blau- und Grüntönen. Iraquara, die Stadt mit der drittgrößten Dichte an Höhlen in ganz Brasilien, tut sich mit 97 Grotten hervor, von denen sieben mehr als tausend Meter Durchmesser haben. In Nova Redenção befindet sich mit „Poço Azul“ („Blauer Brunnen“) eine der schönsten Höhlen Brasiliens. Hier kann man als Taucher bis auf den Grund blicken und Steine, Baumstämme sowie Vegetation erkennen. Daneben gibt es viele weitere Höhlen zum Tauchen wie „Gruta da Pratinha“ („Silbergrotte“), „Poço Encantado“ („Verzauberter Brunnen“) und „Gruta Azul“ („Blaue Grotte“), die mit Fischreichtum und eindrucksvollen Felsformationen aufwarten.

Ilhabela

Die Ilhabela vor der Küste des Bundesstaates São Paulo zeichnet sich aus durch die große Anzahl an gesunkenen Frachtern, Schleppern und Segelschiffen, besonders vor der Südküste der Insel, welche den Meerestieren und -pflanzen zur neuen Heimat geworden sind. Viele Lokalitäten stehen unter strengem Naturschutz. Jagen und sammeln ist strengstens verboten. Der Meeresboden ist bedeckt von enormen Gesteinsformationen voller Korallen, farbiger Fische und Seesterne.

Guarapari

In 58 Kilometern Entfernung von der Hauptstadt des Bundesstaates Espírito Santo befindet sich das Tauchrevier Guarapari mit dem größten Artenreichtum an Fischen in Brasilien. Etwa 220 Fischarten sind identifiziert, die beim Tauchen mit Schnorchel oder Zylinder bewundert werden können. Auch Inseln, Wracks und Riffe gehören zur Landschaft der Region. Das saubere Wasser erlaubt uneingeschränkte Sicht auf die tropischen Fische, Rochen und Schildkröten. Vor über einhundert Jahren sank vor Ort der Kaffeefrachter „Bellucia“ als er auf ein Riff lief. Das gesamte Gerippe ist von Korallen und Meeresalgen bewachsen, welche nun zahlreichen Fischarten eine Heimat bieten.

Bombinhas

Circa 15.000 Einwohner hat Bombinhas an der Nordküste von Santa Catarina. Rund vierzig Strände liegen hier und 75 Prozent der Fläche sind Naturschutzzone. Ein ökologisches Paradies zum Tauchen in Brasilien. Das Schutzgebiet „Reserva Biológica do Arvoredo“ beherbergt die schönsten Tauchgebiete und ein wissenschaftliches Zentrum zur Erforschung der Fauna und Flora. Hier treffen ein kalter Wasserstrom von den Malediven und das warme brasilianische Wasser aufeinander. Ein ideales Ambiente für unterschiedlichste Tiere und Pflanzen. Pinguine, Seelöwen und Weißwale sind zum Beispiel regelmäßige Gäste.

Arraial do Cabo

An der Küste des Bundesstaates Rio de Janeiro befindet sich Arraial do Cabo, die Karibik Brasiliens. Weißer Sand, schimmernd blaues Meer und gute Sicht ziehen viele Besucher hierher. Die Wassertemperatur sinkt schon mal auf 15 Grad Celsius, was aber mit einem Neoprenanzug kein Problem darstellt und eine üppige Natur begünstigt, die von anderen Tauchgebieten im Norden Brasiliens abweicht. Seepferde, Rochen, Schildkröten, Wale und Delfine werden regelmäßig von Tauchern gesichtet. Auch Pinguine und Orcas lassen sich ab und zu sehen. Arraial ist besonders für Tauchanfänger ein beliebtes Ziel. Wer nur schnorcheln möchte, ohne sich gleich aufs offene Meer zu wagen, dem seien die Strände „Praia do Forno“, „Praia Grande“ und „Pontal do Atalaia“ empfohlen.

Maragogi

Die natürlichen Meerwasserpools von Maragogi im Bundesstaat Alagoas sind ein Postkartenmotiv. Rund um die Stadt ist eine Zone zum Schutz der Korallenküste eingerichtet, welche eines der reichsten Ökosysteme Brasiliens bewahrt. Die hiesige Korallenbank und das warme Wasser locken Taucher an, die ruhige Reviere bevorzugen. Die drei Gebiete mit Naturbecken in der Umgebung der Stadt sind die größten von Alagoas und beherbergen Krustentiere, Fische und Korallen. Für erfahrene Taucher stellen die Felsen bei Cabeços und zwei Schiffswracks auf offener See eine interessante Herausforderung dar.

Nobres

Das Pendant zu Bonito/Mato Grosso do Sul ist Nobres in Mato Grosso im Nordpantanal. In der Nähe der Hauptstadt Cuiabá warten kristallklare Gewässer auf Taucher. Der See „Aquário Encantado“ („Verzaubertes Aquarium“) ist eine der bekanntesten Attraktionen der Stadt. Er hat sechs Meter Tiefe und das Format eines Schwimmbeckens, wo Sie sich inmitten vielfarbiger Fische treiben lassen können. Am Grund des Sees lässt sich der Einfluss des Quellwassers entdecken. Eine Nebenattraktion sind die Äffchen in der typischen Vegetation des Cerrado.
Wer nicht nur schnorcheln möchte, der kann in der Lagune „Lagoa Salobra“ beim Tauchen mit Zylinder Goldfische, Piranhas und weitere Arten beobachten. Gefallene Baumstämme, Lichtbündel und Steinwände komplettieren das Bild der einmaligen Unterwasserlandschaft.

Recife

Obwohl eine pulsierende Metropole ist Recife auch Heimat von über fünfundzwanzig gesunkenen Schiffen vor der Küste, weshalb sie auch „Tauch-Hauptstadt der Wracks“ genannt wird. Die beliebtesten sind die Dampfschiffe „Marte“, „48“ und „Bahia“ sowie das Handelsschiff „Pirapama“. In allen sind Schildkröten, Papageienfische, Rochen, Schwämme und Korallen Zuhause.
Für mutige Taucher eignet sich ein Tauchgang mit Zylinder vor den Stränden Recifes, die von Atlantischen Ammenhaien wimmeln.

Sowohl für Anfänger als auch für Experten finden sich großartige brasilianische Tauchziele. Vergessen Sie deshalb nicht, für Ihre Brasilien Reise eine Taucherbrille und Taucherflossen einzupacken.


Quelle: https://vemvoar.voeazul.com.br

Quelle: Aventura do Brasil